Wie will ich einmal sterben?

Der Begriff der Würde erhält gerade am Lebensende besonderes Gewicht: Jeder möchte in Würde sterben können. Das Verständnis davon, was erfüllt sein muss, damit ein würdevolles Lebensende gelingt, unterscheidet sich aber von Mensch zu Mensch.
Anhand von Praxisbeispielen haben wir uns über verschiedene Sichtweisen auf die Würde ausgetauscht: Würde führt uns in das zutiefst Menschliche der eigenen Lebensgeschichte und -erfahrungen vor Augen, gepaart mit gesellschaftlichen Prägungen und dem Zeitgeist. So ergeben sich immer wieder Spannungsfelder, die eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende lohnenswert erscheinen lassen, um dem Thema etwas von seiner Schwere zu nehmen

Gäste
– André Böhning, Philosoph und Theologe, Leiter katholische Seelsorge am KSW Kantonsspital Winterthur
– Dr. med. Annette Ciurea, Fachärztin für Geriatrie und Palliativmedizin, Age Medical Zentrum
– Dr. med. Bernadette Ruhwinkel, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Praxis Römerhof
– Silke Winkler, Religionspädagogin und Biologin, Spital und Klinikseelsorge der katholischen Kirche des Kantons ZH

Moderation
Sebastian Muders, Leiter Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie
Sabine Zgraggen, Leiterin Spital- und Klinikseelsorge der katholischen Kirche Kanton Zürich

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Spital- und Klinikseelsorge der katholischen Kirche Kanton Zürich

Flyer
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Impressionen

Wieder Lust aufeinander?

Sexualität ist ein wesentlicher Ausdruck von Nähe, Vertrauen und Vitalität. Nicht selten aber schwindet durch den Alltagstrott, berufliche Belastungen oder unausgesprochene Konflikte die Lust aufeinander.
In diesem Workshop warfen wir einen frischen Blick auf Begehren, Lust und Intimität. Wir diskutierten überraschende Fakten rund um Sexualität und luden Paare ein, sich miteinander über ihre persönliche Situation auszutauschen. Angesprochen waren Paare jeden Alters, die wieder zueinanderfinden, ihre erotische Beziehung pflegen und neue Zugänge zur Lust entdecken möchten.

Leitung
Birgit Kollmeyer ist Paarberaterin und Mediatorin bei Paarberatung und Mediation im Kanton Zürich

Verantwortung
– Sylvia Sperka, Projektleiterin bei paarbildung
– Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit paarbildung und Paarberatung & Mediation Kanton Zürich

Flyer
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Klima schützen und Gemeinsinn stärken

Sollen Superreiche radikal besteuert und alle jungen Menschen zum Milizdienst verpflichtet werden? Über diese Fragen stimmt die Schweiz Ende November ab. Die Volksinitiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert» will, dass Mega-Erbschaften hoch besteuert werden, um die Klimawende zu finanzieren und die Vermögensungleichheit einzudämmen. Die zweite Initiative, «Für eine engagierte Schweiz» zielt darauf ab, dass alle jungen Erwachsenen Milizdienst leisten, um so den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die nationale Resilienz und eine verantwortungsvolle Wirtschaft zu stärken.
Können die Vorstösse zu einer gerechteren und nachhaltigeren Schweiz beitragen? Bieten sie sinnvolle Lösungsansätze für brennende soziale und ökologische Probleme?
Bei einem Getränk gewannen Sie in ruhiger und sachlicher Auseinandersetzung mit den Vorlagen eine stabile Grundlage, um am 30. November gut informiert abzustimmen.

Gäste
– Klaus Dingwerth, Professor für Politikwissenschaft an der Universität St.Gallen und Autor des Buches «Klimagerechtigkeit» (junius 2025)
– Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz

Leitung und Moderation
– Dana Sindermann, Paulus Akademie
– Leonard Creutzburg, One Planet Lab

In Kooperation mit One Planet Lab

Flyer
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Präsentation
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Heilt die Zeit alle Wunden?

Persönliche Erfahrung mit Migration hat viele Facetten. Eine gelungene Integration ist ein reicher Erfahrungsschatz, der sich positiv auf die persönliche Entwicklung auswirkt. Insofern kann Migration eine gute Lebensschule sein. Migration kann aber auch Verletzungen bewirken, die im Laufe des Lebens kaum mehr heilen. Schmerz und Traumata werden von der ersten Generation oft verdrängt und unbewusst an die nachfolgenden Generationen weitergegeben.

Die Fachtagung widmete sich den prägenden Erfahrungen älterer Migrantinnen und Migranten und beleuchtete deren Einfluss auf die psychische Gesundheit. In praxisnahen Vertiefungsgruppen wurden bewährte Ansätze aus der stationären und ambulanten Altersarbeit vorgestellt und diskutiert.

Das Detailprogramm und die Themenvertiefungen finden Sie im Tagungsflyer (PDF).

Gäste
– Dr. Amina Trevisan, Soziologin, Medizinethnologin und Expertin für Migration und Gesundheit
– PD Dr. Myriam Thoma, Universitätsdozentin für Klinische Psychologie und Psychopathologie, Universität Basel
– Muris Begovic, Geschäftsleiter Muslimische Seelsorge Zürich
– Dr. Fana Asefaw, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Dozentin UZH für Bioethik und Medizingeschichte
– Florian Rutz, Pflegeexperte APN
– Nathalie Ledergerber, Diplomierte Pflegefachfrau Mental Care
– Dr. med. Rolf Goldbach, Leitender Arzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Gerontopsychiatrie
– Aida Kalamujic, Juristin und ehemalige Leiterin HEKS AltuM

Moderation
Silvia Rigoni, Fachstelle Zürich im Alter, Stadt Zürich

Kooperation
– Christian Weber, SAWIA, Pflege im Alter – Wohnen im Quartier
– Cristiana Baldauf, Fachstelle Diversität, Integration, Antirassismus, Stadt Zürich
– Csongor Kozma, Paulus Akademie
– Daniela Holenstein, Spitex Zürich
– Rosanna Raths-Cappai, SAWIA – Stiftung Alterswohnen in Albisrieden
– Silvia Rigoni, Fachstelle Zürich im Alter, Stadt Zürich

Mit freundlicher Unterstützung der Age-Stiftung.

Flyer
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Netto-Null in Unternehmen

Klimaneutralität und Nachhaltigkeitsstrategien stehen heute ganz oben auf der Agenda von Unternehmen. Gleichzeitig wächst die Kritik, die auf mangelnde Transparenz und Greenwashing zielt. Zudem setzt mit dem «Green Backlash» aus den USA eine Gegenbewegung ein, die weltweit an Einfluss gewinnt. Wie lässt sich glaubwürdig über Klimaziele sprechen? Wie beeinflussen politische Strömungen und mediale Debatten den Nachhaltigkeitsdiskurs? Und welche Kommunikationsstrategien helfen, Nachhaltigkeitsbotschaften überzeugend und wirkungsvoll zu vermitteln?

Gast
Nadine Strauss, Assistenz-Professorin für Strategische Kommunikation und Medienmanagement an der UZH

Leitung und Moderation
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Flyer
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Präsentation
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Zürich-Reigen


Bild: zVg

Schriftstellerin Mariella Mehr, Stadtingenieur Arnold Bürkli, Politikerin Emilie Lieberherr, Filmproduzent Lazar Wechsler – sie alle haben Zürich geprägt und sind Teil der im September eröffneten Ausstellung «Zehn Leben – Die Geschichte einer Stadt» des Friedhof Forums der Stadt Zürich. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie auf dem Friedhof Sihlfeld ihre letzte Ruhe gefunden haben. Doch wie haben sie zu Lebzeiten unsere Stadt bereichert? Das diesjährige Novemberpodium nahm die Ausstellung zum Anlass, um auf eine spannende Spurensuche durch Zeit und Raum zu gehen. Anhand von vier schillernden Persönlichkeiten entdeckten die Teilnehmenden die bewegte Geschichte Zürichs und die Vielfalt ihrer Lebenswege.

Gäste
– Christian Koller, Historiker, Direktor des Schweizerischen Sozialarchivs
– Madeleine Marti, Literaturwissenschaftlerin, Historikerin und Lesbenforscherin

Leitung / Moderation
– Marie-Therese Mäder, Kultur- und Religionswissenschaftlerin
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Reto Bühler, Friedhof Forum

Ein Podium in Kooperation mit dem Friedhof Forum

Flyer
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Unterwegs im Leben – Mitten im Leben

In unserem Leben ist mehr möglich, als wir denken. Wenn Sie diese Vermutung teilen, dann sind Sie in dieser Tagung genau richtig. Wie sieht die Ermutigung dazu aus philosophischer und spiritueller Sicht aus? Welche Lektionen lehrt uns das Leben? Wie umgehen mit dem Älterwerden, wie mit Reue und Bedauern?

In der Tagung vermittelten wir Impulse zum «Unterwegssein im Leben» aus Philosophie und Spiritualität und ladeten ein, gemeinsam darüber nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. An diesem Tag atmeten wir tief durch und betrachteten existenzielle Fragen in einem neuen Licht.

Referierende
– Barbara Bleisch, Philosophin, Moderatorin der Sternstunde Philosophie von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Dozentin und Autorin von zahlreichen philosophischen Sachbüchern
– Niklaus Brantschen, Jesuit, autorisierter Zen-Meister, Autor und Mitgründer Lassalle-Haus und Lassalle-Institut

Leitung und Moderation
Norbert Bischofberger, Theologe, Moderator und Journalist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Referent, Coach und betrieblicher Mentor

Flyer
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Das Tagebuch von Anne Frank

Die ergreifende Inszenierung erzählt die Geschichte von Anne Frank, die sich im Versteck vor den Nazis von einem Mädchen zu einer reifen Persönlichkeit mit erstaunlichem Tiefgang entwickelt. Trotz schwierigem Zusammenleben und ständiger Angst entdeckt zu werden, schreibt Anne hoffnungs­starke Gedanken in ihr Tagebuch, die Menschen aller Generationen, aber ganz besonders Jugendliche inspirieren können, an das Gute im Menschen zu glauben und noch heute, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, für Frieden einzustehen.

Eine Kooperation mit www.spektakulum.ch

Gäste
DUNJASCHA, freie Theaterschaffende
Gleb Sidaruk, Musiker (Violoncello)

Flyer
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KI-REGULIERUNG IN DER SCHWEIZ

Die USA lassen der Entwicklung von KI freien Lauf – erst recht unter der neuen Führungsriege von Trump. Die Europäische Union hingegen hat mit dem Artificial Intelligence Act einen weltweit einzigartigen regulatorischen Rahmen geschaffen. Nun ist die Schweiz am Zug, die ihren Platz zwischen diesen Polen der maximalen wirtschaftlichen Freiheit und ethischen Ansprüchen sucht. Dabei lässt sich der Bund auffällig viel Zeit. Was kann und will er in dieser Beobachterposition gewinnen? Und Welche Tendenzen in der KI-Regulierung des Bundes sind derzeit zu erkennen?

Gäste
– Dr. Angela Müller, Geschäftsleiterin AlgorithmWatch CH
– PD Dr. Markus Christen, Managing Director der UZH Digital Society Initiative
– Dr. Christian Hugo Hoffmann, Direktor des AI Startup Center im Technopark
– Livia Walpen, Senior Policy Advisor, Bundesamt für Kommunikation BAKOM

Leitung und Moderation
– Dr. Dana Sindermann, Leiterin des Fachbereichs Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie
– Thomas Hausheer, Leiter der Fachstelle Kirche und Wirtschaft
– Dr. Christian Hugo Hoffmann, Managing Director des AI Startup Center im Technopark

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Positionen der vertretenen Organisationen und des Bundes

Medienmitteilung zum vom 12. Februar 2025 zum Regulierungsansatz des Bundes: 
https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=104110

Programmatische Position zur KI-Regulierung von AlgorithmWatch:
https://algorithmwatch.ch/de/ki-regulierungen/

Positionspapier der Digital Society Initiative:
https://www.dsi.uzh.ch/de/research/projects/strategy-lab/strategy-lab-21.html

Impressionen

 

Der Wert des Lebens

Was macht unser Leben wertvoll? Spätestens in medizinischen Notsituationen hat diese Frage existentielle Bedeutung: Welches Leben betrachten wir noch als lebenswert – und welches nicht? In Zeiten von QUALYS (Quality Adjusted Life Years) und dem Ruf nach Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen wird der ökonomische Wert eines Lebens immer stärker gewichtet: Wieviel Unterstützung darf der Einzelne von der Solidargemeinschaft erwarten – und ab wann gilt eine Behandlung als „zu teuer“? Angesichts der Fragilität unseres Daseins selbst in unserer hochtechnisierten Gesellschaft erweist sich die Frage, wie man dem Leben Sinn und Wert auch in Leid und Sterben abgewinnen kann, als unvermindert aktuell.

Gäste
– Noëmi Lehmann, Pflegexpertin MScN Palliative Care, Stadtspital Zürich und Vorstandsmitglied SBK ZH/GL/SH
– Dr. Stefan Felder, Professor für Health Economics, Universität Basel
– Dr. Markus Zimmermann, Präsident der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK)
– Dr. Gudrun Theile, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin mit Schwerpunkt Notfallmedizin, Universitätsspital Zürich

Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Stephanie Züllig, palliative zh+sh

Eine Veranstaltung in Kooperation mit palliative zh+sh

Flyer
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