Heilt die Zeit alle Wunden?

Persönliche Erfahrung mit Migration hat viele Facetten. Eine gelungene Integration ist ein reicher Erfahrungsschatz, der sich positiv auf die persönliche Entwicklung auswirkt. Insofern kann Migration eine gute Lebensschule sein. Migration kann aber auch Verletzungen bewirken, die im Laufe des Lebens kaum mehr heilen. Schmerz und Traumata werden von der ersten Generation oft verdrängt und unbewusst an die nachfolgenden Generationen weitergegeben.

Die Fachtagung widmete sich den prägenden Erfahrungen älterer Migrantinnen und Migranten und beleuchtete deren Einfluss auf die psychische Gesundheit. In praxisnahen Vertiefungsgruppen wurden bewährte Ansätze aus der stationären und ambulanten Altersarbeit vorgestellt und diskutiert.

Das Detailprogramm und die Themenvertiefungen finden Sie im Tagungsflyer (PDF).

Gäste
– Dr. Amina Trevisan, Soziologin, Medizinethnologin und Expertin für Migration und Gesundheit
– PD Dr. Myriam Thoma, Universitätsdozentin für Klinische Psychologie und Psychopathologie, Universität Basel
– Muris Begovic, Geschäftsleiter Muslimische Seelsorge Zürich
– Dr. Fana Asefaw, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Dozentin UZH für Bioethik und Medizingeschichte
– Florian Rutz, Pflegeexperte APN
– Nathalie Ledergerber, Diplomierte Pflegefachfrau Mental Care
– Dr. med. Rolf Goldbach, Leitender Arzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Gerontopsychiatrie
– Aida Kalamujic, Juristin und ehemalige Leiterin HEKS AltuM

Moderation
Silvia Rigoni, Fachstelle Zürich im Alter, Stadt Zürich

Kooperation
– Christian Weber, SAWIA, Pflege im Alter – Wohnen im Quartier
– Cristiana Baldauf, Fachstelle Diversität, Integration, Antirassismus, Stadt Zürich
– Csongor Kozma, Paulus Akademie
– Daniela Holenstein, Spitex Zürich
– Rosanna Raths-Cappai, SAWIA – Stiftung Alterswohnen in Albisrieden
– Silvia Rigoni, Fachstelle Zürich im Alter, Stadt Zürich

Mit freundlicher Unterstützung der Age-Stiftung.

Flyer
251105_Alter und Migration_Flyer