Erwin Aljukic im Theater Trier
Erwin Aljukic im Theater Trier

Behinderte Künstlerinnen und Künstler sind von Musik-, Tanz- und Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem breiten Repertoire an Ausdrucksformen setzen sie einen spannungsreichen Kontrast zu klassischen Darstellungen und setzen dabei sowohl für das Publikum als auch für Kunstschaffende neue ästhetische und künstlerische Normen.

In der Podiumsdiskussion setzen wir uns damit auseinander, was es bedeutet, wenn Menschen mit Behinderung Musik, Theater oder Tanz aufführen.

Inwieweit gelingt es, die Fähigkeiten der Darstellerinnen und Darsteller und nicht die Behinderung in den Fokus zu rücken? Oder ist genau die Behinderung das spezielle Gut, das sie als Künstler ausmacht? Wie hat sich die ursprüngliche «Freakshow» zur ernstzunehmenden Bühnenkunst gewandelt?

Leitung:
Beatrice Brülhart, Paulus Akademie

Podiumsgäste:
Erwin Aljukic, Schauspieler, München
Dr. Yvonne Schmidt, Wissenschaftlerin, Dozentin und Projektleiterin des SNF Forschungsprojektes DisAbility on Stage, ZHdK, Zürich
Michael Nemitz, Musikschulleiter, sfum Basel

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Soundsyndrom-Festivals statt. Das Gespräch ist im Festivalpass inbegriffen (CHF 20.—; CHF 5.— für IV- und AHV-Bezüger, Arbeitslose, KulturLegi, Studierende und Lernende)

Vorverkauf unter www.starticket.ch