BITTE BERÜHREN!

Bild: iStock
Die fortschreitende Alterung unserer Gesellschaft wird in den kommenden Jahrzehnten den Bedarf nach individuellen Pflegedienstleistungen ansteigen lassen. Zugleich wollen wir die letzte Lebensphase möglichst lange selbstbestimmt zu Hause gestalten. Zahlreiche digitale Hilfsmittel sollen ältere Menschen dabei unterstützen, den Alltag zu bewältigen, ihre Sicherheit verbessern oder für Unterhaltung und Bewegung sorgen. Derlei „Assistierende Technologien“ kommen aber auch in der Langzeitpflege zum Einsatz.
Wir wollten das Für und Wider des Einsatzes dieser Technologien bei der Betreuung im Alter diskutieren und den Teilnehmenden gleichzeitig Gelegenheit geben, einige der derzeit erhältlichen digitalen Hilfen auch persönlich in Augenschein zu nehmen. Zu diesem Zweck waren Aussteller vor Ort, die ihre Geräte ab 18 Uhr den Teilnehmenden zum Ausprobieren zur Verfügung stellen; auch nach dem Podium bestand due Gelegenheit, beim Umtrunk die Geräte näher in Augenschein zu nehmen.
Aussteller
- Jinn-Bot Robotics GmbH (Assistenz-Roboter „Joey“)
- Enterprise Bot GmbH (Gesundheits-Chatbot „Health AI“)
- ZEMB GmbH (Roboter-Robbe „Paro“)
Gäste
– Prof. Dr. Arne Manzeschke, Evangelische Hochschule Nürnberg
– Prof. Dr. Sabina Misoch, Leiterin des Instituts für Altersforschung (IAF) an der OST – Ostschweizer Fachhochschule
– Claudia Pflugshaupt, Dipl. Pflegefachfrau und Fachexpertin Palliative Care in der Residenz Neumünster Park
Leitung
– Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Dr. Jean-Daniel Strub, Institut Neumünster
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule: Institut Neumünster
Bodies of Memory and Grace

Bild: Cover „Bodies of Memory und Grace“
Am Ursprung des Christentums stehen nicht Texte, sondern der nackte Leib. Die zentralen Heilsereignisse des Christentums sind, so die These, elementare Körperereignisse und künden vom Vollzug des Heils im Fleisch und vom Heilwerden des Fleisches. Wie also wird das Leiden und Sterben Jesu inszeniert und erinnert? Wie seine Passion an und in den Körpern der Gläubigen? Von besonderem Interesse und Gewicht in diesen Körperinszenierungen ist jeweils die Bedeutungszuschreibung von Geschlecht.
Elke Pahud de Mortanges schildert solche faszinierenden, teils auch befremdlichen Formen der Ver_körperungen dieses Heils. Sie setzt sie in Beziehung zu modernen Kunstwerken und vermag zu zeigen, wie christliche Motive fortgeschrieben, adaptiert und transponiert werden. Ihre Spurensuche öffnet die Augen für verblüffende Bezüge zwischen den Körper- und Bilderwelten christlicher Frömmigkeit und heutiger Inszenierungen in Kunst und Gesellschaft. Und so mündet Elke Pahud de Mortanges‘ Buch in ein Plädoyer für die Selbstermächtigung der LGTB- und Transgender-Community im Innenraum des Christentums.
Gast
Elke Pahud de Mortanges, Professorin für Dogmatik in Freiburg im Breisgau und Lehrbeauftragte für Gender Aspects in Religious Studies in Freiburg im Üechtland
Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Literaturhinweis
Bodies of Memory and Grace, TVZ Theologischer Verlag Zürich, ISBN 978-3-290-22062-4
Vom Wurstessen in der Fastenzeit zur Täufergemeinde und ihrer Verfolgung

Bild: c-films
Wie konnte es geschehen, dass aus den Freunden rund um Zwingli, die gemeinsam beim Buchdrucker Froschauer Wurst assen, drei Jahre später einige zu seinen erbitterten Gegnern in theologischen Fragen wurden? Was bewegte die Täufer? Was fanden die Ratsherren an den Täufern so unannehmbar, dass sie sie aus dem Zürcher Gebiet fortweisen wollten, sie dann einsperrten, ja sogar hinrichteten?
Barbara Hutzl-Ronge, die Autorin des Longsellers «Zürich – Spaziergänge durch 500 Jahre überraschende Stadtgeschichten», erzählte uns in ihrem Vortrag, wie der radikale Flügel der Zürcher Reformation entstand. Sie berichtete auch, was heutzutage das Zusammenleben mit Nachfahren der Täufer möglich macht und einer Versöhnung den Weg ebnet.
Gast
Barbara Hutzl-Ronge, Autorin
Leitung
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
FAIRER LOHN DAMALS & HEUTE

Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Textilindustrie im 19. Jahrhundert gründet sich im Überangebot billiger Arbeitskräfte. Während jedoch hierzulande die Arbeiterschaft dank gewerkschaftlicher Organisation nach und nach menschenwürdige Arbeitsbedingungen erstreiten konnte, ähnelt die Situation in den heutigen Produktionsländern erschreckend dem Bild der Schweiz vor 150 Jahren.
Haben unsere Vorfahren hierzulande Rechte erkämpft, über die die Generation „Fast Fashion“ um des möglichst günstigen Konsums willen nun grosszügig hinwegsieht?
In der gemeinsamen Veranstaltung von Fashion Revolution und der Paulus Akademie wollten wir einen historischen Rückblick auf die Errungenschaften der hiesigen Arbeiterbewegung werfen und damit nicht zuletzt den Blick auf bestehende Ungerechtigkeiten schärfen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Fashion Revolutions Days statt, der gleichzeitig in der Paulus Akademie über die Bühne ging und den Gästen die Möglichkeit bot, mittels Fair-Fashion-Markt, Workshops, Info-Ständen und Kunstinstallationen nachhaltige Modepraktiken kennen zu lernen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fashion Revolution Switzerland
Literatur und Religion

«Wie hast du’s mit der Religion?» Gretchens berühmte Frage an den gelehrten Dr. Faust steht beispielhaft für das enge Verhältnis von Literatur und Religion. Um solche Fragen drehen sich die literarischen Werke, die der Germanist und Theologiestudent Jean Pierre Bünter in vier Vorträgen vorstellte.
DO 21.4.2022, Goethes «Faust»
Gott oder die Natur? Faust verkörpert den religionskritischen Aufklärer, dem Mutter Natur zur Gottheit wird (Pantheismus). Dennoch lässt ihn die Religion nicht los. Mephisto verführt Faust zum Bösen, Gretchen könnte Faust zum Guten führen. Ersetzt Mutter Natur den christlichen Gott?
DO 28.4.2022, Lessings «Nathan der Weise»
Toleranz in Zeiten des «christlichen Dschihad»? Nathans Ringparabel stellt Judentum, Christentum und Islam als gleichwertig dar und fordert deshalb Toleranz. Am meisten müht sich damit der christliche Tempelherr ab, ein vom muslimischen Sultan begnadigter Kreuzritter, der sich in das Judenmädchen Recha verliebt hat. Können Religionen und Konfessionen friedlich zusammenleben?
DO 5.5.2022, C.F. Meyers «Amulett»
Reformiert = besser? In der Zwinglistadt geboren und pietistisch erzogen, stellt C.F. Meyer mitten im Kulturkampf des 19. Jahrhunderts die scheinbare Überlegenheit der Reformierten in Frage. Zwei Schweizer erleben die blutige Bartholomäusnacht (24. August 1572) in Paris, als etwa 5000 Hugenotten von den Katholiken ermordet wurden. Wodurch zeichnet sich «wahres» Christentum aus?
DO 19.5.2022, Kafkas «Gleichnisse»
Was können wir über das Göttliche wissen? In seinen meist rätselhaften Gleichnissen kreist Kafka um die Bedingungen menschlicher Existenz. «Ein Kommentar», «Vor dem Gesetz» und «Ein Landarzt» sind prägnante, aber verstörende Geschichten über das Entschwinden existentieller Sicherheiten. An etwas Höheres glauben, ja, aber was?
LUNCH & LECTURE – BRAINFOOD ZUM ZMITTAG

Unter dieser Veranstaltungsreihe machen wir Sie in der Mittagspause fit für wissenschaftliche Erkenntnisse: Sie diskutieren mit – die leckeren Sandwiches und Getränke vom „Lilly Jo“ sorgen fürs kulinarische Wohl. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit Science Lab UZH.
Am Mittwoch, 2. März.2022, 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr fand die erste von vier Veranstaltungen statt:
DIE ARCHITEKTUR DER WIRKLICHKEIT
CERN-FORSCHENDE AUF DER SPUR EINER NEUEN KRAFT?
Im Anfang war die Kraft: Gravitation, Elektromagnetismus, schwache & starke Wechselwirkung – damit lässt sich beschreiben, was die Welt, „im Innersten zusammenhält“. So jedenfalls lehrt es das Standardmodell der Physik. Messungen von Forschenden der UZH und dem CERN stellen diese Lehrmeinung jetzt infrage: Einige subatomare Teilchen – und hier ausgerechnet besonders schöne – zerfallen nicht so wie sie sollen. Sind wir hier einer neuen Grundkraft auf der Spur? Und wie lässt sich diese sichtbar machen oder nutzen? Unsere Referentin Katharina Müller entführte uns in die grossartige Welt der kleinsten Teilchen und zeigte anschaulich, wie elementar sie für unsere Wirklichkeit sind.
Leitung und Moderation:
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Dr. Reik Leiterer, Science Lab UZH
Referentin:
Dr. Katharina Müller, UZH & Cern
Präsentation:
Präsentation_Dr. Katharina Müller
Mittwoch, 6. April 2022, 12.30–13.30 Uhr
„Kolossale Idee“ oder „Krasser Irrtum“?
Wofür steht „KI“?
Hilfe, die Maschinen kommen: Was in Filmen wie „Colossus“ (1970), „Terminator“ (1984) oder „Matrix“ (1999) noch Zukunftsmusik war, entwickelt sich nach Meinung der Forschung zur realen Herausforderung: Eine von Menschen erschaffene, selbständig agierende künstliche Intelligenz (KI). Haben wir noch die vollständige Kontrolle über die entwickelten Programme oder besteht vielleicht doch Gefahr für die Menschheit in einer absehbaren Zukunft? Und muss man überhaupt in die Zukunft schauen – oder sind bereits heute die Algorithmen sozialer Netzwerke Sand im Getriebe unserer Demokratien? Trotz dieser offenen Fragen entwickelt sich KI rasant weiter, nutzen wir Methoden der KI vielfältig in unserem Alltag und sind bereits in hohem Grade von ihr abhängig. Doch: Wann und wodurch wird eine Maschine eigentlich „intelligent“ – und gibt es bereits intelligente Maschinen? Diese und weitere Fragen beantwortete uns Reik Leiterer und vermischte dabei gekonnt gepflegten Grusel mit wissenschaftlicher Genauigkeit.
Referent:
Dr. Reik Leiterer, Science Lab UZH
Leitung und Moderation:
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Mittwoch, 18. Mai 2022, 12.30–13.30 Uhr
Nachhaltigkeit im Weltraum
Unendliche Weiten?
„Der Weltraum: unendliche Weiten.“ tönt es aus dem Off zu Beginn jeder Star Trek-Episode. Grenzenlose Freiheit und das unerschlossene Unbekannte: Nicht zuletzt aus dieser Faszination speisen sich die Verheissungen der noch jungen Weltraumtourismus-Industrie. Dabei staut es sich über unseren Köpfen bereits gehörig: Der erdnahe Weltraum gleicht stellenweise einer riesigen Mülldeponie für Weltraumschrott, und die startenden Megakonstellationen riesiger Flotten von Satelliten vergrössern das Problem. Was, wenn unsere Weltraumumgebung überfüllt und unbrauchbar würde? Wie können Unternehmungen zur Rückkehr zum Mond konkretisiert und wie die Erkundung des Sonnensystems nachhaltig fortgeführt werden? Wie weit schliesslich reicht unser Handlungs- und Verantwortungsrahmen, falls wir Erdenbewohner eines Tages sogar Weltraumbergbau betreiben wollen oder von permanenten Stationen auf anderen Planeten reden – wenn wir, angetrieben von Neugier und Notwendigkeit, endgültig in Gebiete vordringen, „die nie ein Mensch zuvor gesehen hat“?
Referent:
Dr. Andreas Losch, Universität Bern
Leitung und Moderation:
Dr. Dana Sindermann, Paulus Akademie
Dr. Reik Leiterer, Science Lab UZH
Mittwoch, 1. Juni 2022, 12.30–13.30 Uhr
Plastik – Vom Vielfältigkeitswunder zum Problemfall?
Wie kann ein einziges Material gleichzeitig hart oder weich, stabil oder biegbar, und dann auch noch elastisch oder transparent sein? Und wie wird daraus so ein zentrales Problem für die Umwelt? – Plastik, wie Kunststoffe umgangssprachlich genannt werden, hat sich als aussergewöhnlich vielseitig anwendbarer Rohstoff bewährt. Doch die Omnipräsenz von Plastik in unserem Alltag geht einher mit zum Teil fatalen Folgen für Mensch und Umwelt. An dieser Session haben wir mögliche Lösungsansätze und deren praktische Umsetzbarkeit thematisiert sowie die jeweiligen gesellschaftlichen, finanziellen und politischen Voraussetzungen verglichen und diskutiert.
Referent:
Dr. René Oetterli, Naturforschende Gesellschaft Zürich
Präsentation:
Lunch&Lecture_Präsentation_Plastik
Leitung und Moderation:
Dr. Dana Sindermann, Paulus Akademie
WIE AUS „LAIEN“ KIRCHE WIRD

Kirche ist eine Gemeinschaft von Menschen, die an Jesus Christus glauben. Durch das Wirken des Geistes Gottes sind sie durch ihre Taufe in eine Gemeinschaft hineingestellt. Diese geht auf die Verkündigung Jesu zurück und hat sich deshalb zuallererst an diesem Ursprung zu orientieren. Synodale Prozesse, wie sie gegenwärtig in Deutschland stattfinden und von Papst Franziskus für die Weltkirche angestossen worden sind, sind auch das Ergebnis eines neuen Taufbewusstseins. Sie helfen der Kirche, sich immer wieder auf ihren Ursprung zu besinnen und zu erkennen, wo Korrekturen nötig werden.
Gäste
– Walter Kirchschläger, Prof. em. für Exegese des Neuen Testaments an der Universität Luzern
– Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Synodalrats der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
– Renata Asal-Steger, Synodalrätin der Katholischen Kirche im Kanton Luzern, Mitglied der «Arbeitsgruppe für eine geschwisterliche Kirche» des Luzerner Synodalrats
Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Raphael Rauch, Redaktionsleiter kath.ch
Flyer_Wie aus Laien Kirche wird
HAUPTSACHE KIND?

Die Möglichkeiten, ungewollt kinderlosen Paaren ihren Herzenswunsch zu erfüllen, haben sich während der vergangenen Jahrzehnte mit Blick auf reproduktionsmedizinische Fortschritte und rechtliche Entwicklungen enorm erweitert. So ist etwa auch die Beschaffenheit des Kindes potentiell Gegenstand technologischer Einflussnahme. Was den einen als Triumph der Freiheit erscheint, weckt bei anderen Besorgnis und Fragen: Sind nicht gerade unsere Kinder etwas, das wir annehmen sollten, so wie sie eben kommen – oder eben auch nicht?
Wie sind Techniken wie das Egg Freezing, die PID, die Ei- und Samenspende und nicht zuletzt die Leihmutterschaft moralisch zu bewerten? Was bedeutet heutzutage „Familie“ im Angesicht dieser Technologien? Und inwiefern ermöglichst die Reproduktionsmedizin auch gleichgeschlechtlichen Paaren Kinderwünsche? Mit unserem Podium wurden diese und weitere Fragen der Fortpflanzungsmedizin nachgegangen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem aki, der katholischen Hochschulgemeinde Zürich
Gäste
– Dr. Stephanie Merckens, Referentin für Biopolitik, Institut für Ehe und Familie Wien
– Prof. Dr. Michael Coors, Leiter des Instituts für Sozialethik der Theologischen Fakultät an der Universität Zürich
– Dr. Judit Pók Lundqvist, ehem. Leitende Ärztin, Dep. Frauenheilkunde, Universitätsspital Zürich und Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Dialog Ethik
Leitung
– Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Christian Schenker, aki, Katholische Hochschulgemeinde
CHARTA PRÄVENTION – EINRICHTEN EINER MELDESTELLE; ONLINE

Prävention vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzüberschreitungen ist eine permanente Aufgabe und muss strukturell verankert sein. Die Organisationen und Institutionen, die sich zur «“Wir schauen hin“ Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen» bekennen, verpflichten sich unter anderem zum Einrichten einer internen, niederschwelligen Meldestelle.
Der Kurs beschäftigte sich eingehend mit dem Punkt 10 der Charta Prävention und seinem Bezug zu den restlichen neun Punkten. Neben Fachinput wurde auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben.
Dabei ging es unter anderem um die Fragen:
- Wie sollte die Meldestelle in der Organisation eingebettet sein?
- Was muss bei der Implementierung einer Meldestelle besonders beachtet werden?
- Welche Kompetenzen und Fähigkeiten braucht das Fachpersonal einer Meldestelle?
- Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Meldestelle und Leitung aus?
- Wann ist etwas eine Meldung, wann Denunziation?
- Was ist Meldepflichtig?
- Die zehn Punkte der Charta Prävention: Wie stehen die Punkte in Bezug zueinander?
Ein Veranstaltung in Kooperation mit INSOS Schweiz
TROTZ ALLEM

Bild: Kulturbuchverlag Herausgeber
Am Di. 08.03.2022 fand die Buchbesprechung „Trotz allem“ statt.
Das Buch ist als fiktives Interview konzipiert und thematisiert auf der Basis von 33 Jahren Tätigkeit im kirchlichen Dienst aktuelle Themen wie Macht, Missbrauch, Gewaltenteilung, Klerikalismus und
Synodalität.
Der Autor, Nicolas Betticher, will damit einen Beitrag zur Debatte in der Kirche leisten und dadurch deren Glaubwürdigkeit fördern.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem katholischen Medienzentrum.
Leitung:
- Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
- Raphael Rauch, Redaktionsleiter kath.ch
Gäste:
- Nicolas Betticher, Priester und Leiter der Pfarrei Bruder Klaus in Bern
- Karin Iten, Präventionsbeauftragte des Bistums Chur
Literaturhinweis:
Trotz allem
Macht, Missbrauch, Verantwortung in der katholischen Kirche Selbstreflexion eines Priesters, ISBN 978-3-905939-77-4
Flyer: