Leben in Würde für alle in Israel/Palästina

Was am 7. Oktober 2023 in Israel geschah und der darauffolgende Gaza-Krieg haben die Friedenshoffnungen für Israel/Palästina in ihren Grundfesten erschüttert. Bilder der Gewalt dominieren und schüren Hass.
Lange vor dem 7. Oktober erhoben palästinensische Christinnen das Bibelzitat «… durch das Band des Friedens» zum Motto des Weltgebetstags 2024. An dieses knüpften wir an. Wir fragten, wie sich Friedensvisionen und Realitäten in der aktuellen Situation zueinander verhalten. Wo stehen Frauen und Männer, die sich über Jahre für ein friedliches Zusammenleben eingesetzt haben? Welche Solidarität stützt ihre Initiativen?
Gäste
– Dr. Viola Raheb, evangelisch-lutherische Theologin, Dozentin und palästinensische Friedensaktivistin
– Pfrn. Dr. Simone Fopp, Vorstandsmitglied Schweizer Freundinnen und Freunde von Neve Shalom Wahat al-Salam
– Lisa Joanne Bissegger, Programmverantwortliche feministische Friedenspolitik, Frieda – die feministische Friedensorganisation
– Béatrice Battaglia, Projektverantwortliche WGT Schweiz
Moderation
– Vroni Peterhans, Präsidentin WGT Schweiz
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Weltgebetstag Schweiz
Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
*ermässigter Preis für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis
Flyer
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Impressionen
Fotos: Vroni Peterhans / Paulus Akademie
Simone Weil 1909 | 1943 | 2024
Simone Weil ist eine facettenreiche Denkerin, die versucht hat, Theorie und Praxis, Wissen und Glauben zusammenzubringen. Lebenslang hingegeben an die Aufgaben, die sie für notwendig erachtete, hat sie ein Werk geschaffen, das es in all seiner Widersprüchlichkeit und seinem Zauber neu zu entdecken gilt.
Ingeborg Gleichauf stellte sich der Aufgabe, kurz und doch nicht oberflächlich in das Werk Simone Weils einzuführen. Im Gang durch die einzelnen Schriften, flankiert von einigen Daten zu ihrem Leben, schaffte sie ein Bild dieser Denkerin, die stets von Neuem staunen lässt und zum Nach- und Weiterdenken einlädt.
Gast
Dr. Ingeborg Gleichauf, freie Autorin
Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi oder Studierenden-Ausweis
Programmflyer
Flyer
IM SOG DER DIGITALEN MEDIEN?
Was vor 30 Jahren die Mattscheibe war, sind heute Soziale Medien, Online-Videos und Games. Die Faszination digitaler Medien zeigt sich bei Kindern und Jugendlichen nicht zuletzt in ausschweifendem Konsum. Eltern schlagen Alarm: Dem zuweilen suchtartigen Verhalten ihrer Schützlinge stehen sie nicht selten hilflos gegenüber. Welches Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen ist okay? Ab wann wird es zu viel? Wo verläuft die Linie zwischen souveräner Nutzung und rauschhaftem Konsum? Und wo befördern TikTok, YouTube & Co. gar die Entwicklung unserer Kinder?
Gäste
Nina Hobi, „Jugend und Medien“, Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen des Bundesamts für Sozialversicherungen – Krankheitshalber abwesend
Prof. Dr. Daniel Süss, Professor für Medienpsychologie, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
Moderation
Sebastian Muders und Dana Sindermann, Paulus Akademie
Referat Prof. Dr. Daniel Süss
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Link Programmflyer
Programmflyer
Impressionen
Vor der Abstimmung

Immer mehr Menschen fürchten durch eine niedrige AHV-Rente in die Altersarmut abzugleiten. Ausserdem drohen durch die Pensionierung der Baby-Boomer erhebliche Lücken in der Finanzierung der AHV-Rente. Zwei Initiativen gehen diese Probleme proaktiv an: Der Schweizerische Gewerkschaftsbund zielt mit der Volksinitiative «Für ein besseres Leben im Alter» (Initiative für eine 13. AHV-Rente) auf eine Erhöhung der AHV-Altersrente um eine Monatsrente ab. Die von den Jungfreisinnigen lancierte Initiative «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge» (Renteninitiative) verlangt, zur langfristigen Sicherung der Altersrente, das Renteneintrittsalter für Männer und Frauen auf 66 Jahre anzuheben, anschliessend soll es an die Lebenserwartung gekoppelt werden.
In welcher sozialpolitischen Grosswetterlage bewegen sich die beiden Initiativen? Wie dramatisch ist die AHV-Versorgungslage? Und welche Möglichkeiten gibt es, um die AHV-Rente fair und langfristig zu sichern?
Gäste
Der AHV-Experte Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz, im Gespräch mit der Wirtschaftsethikerin Dana Sindermann, Paulus Akademie und dem Sozialethiker Thomas Wallimann-Sasaki, ethik22 – Institut für Sozialethik.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit ethik22 – Institut für Sozialethik
Das Heilige bauen – Teil IV/IV

Religionen definieren, was Menschen heilig ist, und grenzen es räumlich aus. So entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen die ersten Tempel, in deren Tradition auch der Tempel von Jerusalem stand. Dieser galt als Mitte der Welt, um die sich alles dreht. Zwar wurde er 70 n. Chr. von den Römern zerstört, doch seine Traditionen leben im Felsendom und in der Westmauer weiter, die von christlicher Seite nur wenig schicklich auch als Klagemauer bezeichnet wird. So zeigen der Tempel, der Felsendom und die Westmauer eine Geschichte des Gottesdenkens in Stein.
Teil IV
Zwar wurden Jüdinnen und Juden seit frühislamischer Zeit in ihrer Gottesverehrung vom heiligen Platz abgedrängt, doch hielten sie an der bleibenden Gegenwart Gottes an dieser geistigen Achse fest. In dieser Ausrichtung auf die bleibende Gegenwart Gottes gründet die Gebetstradition an der Westmauer, die im Laufe der Zeit zu einem identitätsstiftenden Ort des Judentums wurde und aus christlicher Perspektive meist als „Klagemauer“ bezeichnet wird.
Vierteilige Online-Vortragsreihe mit Prof. Dr. Klaus Bieberstein:
– Dienstag, 9. Januar 2024 – Teil I: Die Geschichte der Tempelbauten in der Levante
– Dienstag, 16. Januar 2024 – Teil II: Die theologischen Deutungen des Tempels von Jerusalem
– Dienstag, 23. Januar 2024 – Teil III: Der Felsendom in der Tradition des Tempels
– Dienstag, 30. Januar 2024 – Teil IV: Die Westmauer in der Tradition des Tempels
Eine Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern.
Religion & Literatur – Spielarten des Spirituellen in der Gegenwartsliteratur

Spiritualität ist zu einem Schlüsselwort der religiösen Gegenwartskultur geworden. Es steht dafür, dass die Wirklichkeit im Vorhandenen nicht aufgeht – und verweist damit auf alles, was die materialistisch-rationalistisch verengte Sicht des Lebendigen, die Welt des bloß Funktionalen und Verzweckten sprengt.
In Spiritualität nur ein Modewort zu sehen, würde zu kurz greifen. Auf einer religionssoziologischen Ebene hilft der Begriff, zeitgenössische Veränderungen des religiösen Felds zu benennen. Der Soziologe Hartmut Rosa spricht in diesem Zusammenhang von Tiefenresonanz. In der späten Moderne sieht er ästhetische Resonanzfähigkeit zunehmend an die Stelle religiöser Resonanzfähigkeit treten; die Grenzen zwischen Religiösem und Nicht-Religiösem lösen sich vor
diesem Horizont nicht selten auf, vielfältige Spielarten des Spirituellen werden greifbar.
Die individuelle Suche nach Spiritualität zeigt sich insbesondere im Raum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Anhand herausragender Textbeispiele der Autorinnen und Autoren Hugo Loetscher, Erika Burkart, Marion Poschmann, John von Düffels, Urs Faes, Ruth Schweikert, Peter Stamm und Peter Handke wollen wir an den vier Seminarabenden zeitdiagnostisch aufschlussreichen Spielarten des Spirituellen gemeinsam auf die Spur kommen.
DO 25.1.2024 – Nachdenken über Gott und die Welt
«Wie alle bin ich ungefragt auf die Welt gekommen»: Zur Einführung schauten wir in Hugo Loetschers Vermächtnisbuch War meine Zeit meine Zeit und warfen einen Blick in späte Gedichte und Aufzeichnungen von Erika Burkart, die notiert: «Gott wächst mit dem Kosmos».
DO 8.2.2024 – Natur- und Ökospiritualität
Fokussiert wird der Japan-Roman Die Kieferninseln von Marion Poschmann und die Suche nach dem Genug in John von Düffels neuem Stundenbuch Das Wenige und das Wesentliche.
DO 29.2.2024 – Schreiben über Krankheit, Sterben und Tod
Behandelt werden Texte von drei Schweizer Prosaautorinnen und -autoren: Urs Faes (Halt auf Verlangen), Ruth Schweikert (Tage wie Hunde) und Peter Stamm (Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt).
DO 14.3.2024 – Peter Handkes Aufmerksamkeitskunst
Den Abschluss bilden poetisch-spirituelle Schlüsselstellen der grossen Wanderungsbücher des Literaturnobelpreisträgers (Mein Jahr in der Niemandsbucht, Der Bildverlust, Die Obstdiebin). Sie belegen: «Die Frucht des Gehens, der Stille und der Langsamkeit, so sollte ein Buch sein!»
Gastdozent
Christoph Gellner, Dr. theol., Leiter Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI in Zürich, Erwachsenenbildner, Publizist und Dozent im Bereich Theologie und Literatur; www.christoph-gellner.ch
Leitung
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Flyer
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WITIKER GESPRÄCHE ÜBER MIGRATION
Noch vor wenigen Jahren beurteilte man die Mobilität im Rahmen des Freizügigkeits- abkommens mehrheitlich als problemlos. Heute sind die Meinungen nicht mehr so klar. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? Beruht dieser auf der Erkenntnis, dass man die Situation falsch einschätzte oder ist er das Resultat verschiedener Volksinitiativen, die die Zuwanderung begrenzen möchten? Welche Politik ist gefragt, wenn sich Wachstum als Problem darstellt? Thomas Kunz gab auf diese Fragen Antworten und informierte über die aktuellen Gegebenheiten in demographischer, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht.
Gast
Thomas Kunz, Migrationsexperte und ehemaliger Direktor der Asyl-Organisation Zürich AOZ
Leitung und Moderation
Dr. Andreas Rellstab, Pfarrer Seelsorgeraum St. Anton und Maria Krönung
Eine Kooperation der Paulus Akademie mit dem Seelsorgeraum St. Anton–Maria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.
Flyer
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Präsentation
Thomas Kunz_Öffnung und Abwehr im Widerstreit
Das Heilige bauen – Teil III/IV
Religionen definieren, was Menschen heilig ist, und grenzen es räumlich aus. So entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen die ersten Tempel, in deren Tradition auch der Tempel von Jerusalem stand. Dieser galt als Mitte der Welt, um die sich alles dreht. Zwar wurde er 70 n. Chr. von den Römern zerstört, doch seine Traditionen leben im Felsendom und in der Westmauer weiter, die von christlicher Seite nur wenig schicklich auch als Klagemauer bezeichnet wird. So zeigen der Tempel, der Felsendom und die Westmauer eine Geschichte des Gottesdenkens in Stein.
Teil III
Auch nach der Zerstörung des Tempels durch Titus hielten Jüdinnen und Juden am geistigen Zentrum des Tempels fest, und Muhammad knüpfte in seiner Verkündigung auf seine Weise an diese Tradition an. Unter
Kalif Umar wurde der heilige Platz wieder der Gottesverehrung zugeführt und unter Kalif Abd al-Malik in seinem Zentrum der Felsendom errichtet, der von jüdischen und christlichen Stimmen als Wiederherstellung des Salomonischen Tempels betrachtet wurde.
Vierteilige Online-Vortragsreihe mit Prof. Dr. Klaus Bieberstein:
– Dienstag, 9. Januar 2024 – Teil I: Die Geschichte der Tempelbauten in der Levante
– Dienstag, 16. Januar 2024 – Teil II: Die theologischen Deutungen des Tempels von Jerusalem
– Dienstag, 23. Januar 2024 – Teil III: Der Felsendom in der Tradition des Tempels
– Dienstag, 30. Januar 2024 – Teil IV: Die Westmauer in der Tradition des Tempels
Weitere Informationen sind im Flyer (PDF) zu finden.
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WITIKER GESPRÄCHE ÜBER MIGRATION
Migration gehört zu den dominierenden Themen der Schweizer Öffentlichkeit. Die kontrovers geführten Debatten rund um Zuwanderung, Asyl und Integration entwickeln nicht selten eine Eigendynamik. Ängste, Vorurteile und Stereo-type dominieren dabei die Art und Weise, wie wir über Migration reden. Auch darum lässt sich das Thema leicht politisch instrumentalisieren. Reale Herausforderungen und die vielfältigen Potentiale der von Migration geprägten Schweizer Gesellschaft geraten dagegen oft in den Hintergrund. Bettina Looser nahm mögliche Folgen einer selektiven Wahrnehmung von Migration für die Orientierung der Öffentlichkeit an Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in den Blick und machte Vorschläge, wie einkonstruktiver Diskurs gelingen könnte.
Gast
Bettina Looser, Geschäftsführerin der Eidgenössischen Migrationskommission EKM
Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Eine Kooperation der Paulus Akademie mit dem Seelsorgeraum St. Anton–Maria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.
DAS HEILIGE BAUEN – TEIL II/IV

Religionen definieren, was Menschen heilig ist, und grenzen es räumlich aus. So entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen die ersten Tempel, in deren Tradition auch der Tempel von Jerusalem stand. Dieser galt als Mitte der Welt, um die sich alles dreht. Zwar wurde er 70 n. Chr. von den Römern zerstört, doch seine Traditionen leben im Felsendom und in der Westmauer weiter, die von christlicher Seite nur wenig schicklich auch als Klagemauer bezeichnet wird. So zeigen der Tempel, der Felsendom und die Westmauer eine Geschichte des Gottesdenkens in Stein.
Teil II
Der Tempel vollzieht eine Ausgrenzung des Heiligen in Stein. Doch was ist heilig? Und wo wohnt Gott? Mit diesen Fragen wurde schon in biblischen Zeiten intensiv gerungen, und die überlieferten biblischen und außerbiblischen Texte erlauben uns, diesem Ringen um Gott gedanklich nachzugehen – und uns selbst in die Geschichte dieses Gottesdenkens einzuordnen.
Vierteilige Online-Vortragsreihe mit Prof. Dr. Klaus Bieberstein:
Eine Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern.
Flyer
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