Ich habe den Himmel gegessen

Mit Christine Lather, Schauspiel und Gesang; Felix Huber, Komposition und Piano; Lilian Naef und Eva Mann, Regie; Heiner Widemann, Kostüme

Am 23. April jährt sich der Geburtstag der herausragenden Schweizer Lyrikerin Silja Walter (1919–2011), die als Schwester Maria Hedwig im Kloster Fahr gelebt hat. Immer wieder fand sie frische, unerhörte Worte für die urmenschliche Sehnsucht, das eingeengte Ich in etwas Grösseres einfliessen zu lassen, das Freiraum und Frieden verspricht – «die Wahrheit hinter dem Frühling».

Sängerin und Schauspielerin Christine Lather hat Lyrik und autobiografische Texte zu einem Monolog verflochten. Im Zusammenspiel und im Dialog mit Felix Huber am Klavier macht sie Leben und Werk der wortstarken und einfühlsamen Klosterfrau und Benediktinerin gegenwärtig.

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230421_Ich habe den Himmel gegessen

Menschlichkeit im Unternehmen – Wie gelangen wir dahin?

Unsere Arbeit hat einen grossen Einfluss darauf, wie wir leben und wer wir sind. Jeder von uns geht mit unterschiedlichen persönlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Bedürfnissen zur Arbeit. Wir sind einerseits auf ein respektvolles, wertschätzendes Arbeitsumfeld angewiesen und tragen andererseits selbst massgeblich dazu bei.

In unserer Workshop-Reihe geben wir Ihnen an die Hand, wie Sie, erstens, für eine höhere Beziehungsqualität mit Ihren Mitmenschen und in Ihrem Team sorgen können, zweitens, Inspiration finden, und drittens, die soziale Dimension Ihrer beruflichen Tätigkeit klarer entdecken können.

TEIL 2: ACHTSAMKEIT, KONTEMPLATION UND DIE KUNST DES LEITENS
Wo bin ich verankert, wo ist meine Mitte und wie kann ich meinem Tun eine Richtung geben? Wie gelange ich von der inneren zur äusseren Transformation? Wie kann ich gelungene Beziehungen aufbauen und durch mein Wirken der Gesellschaft etwas geben?

Workshop mit Stephan Rothlin, Wirtschaftsethiker, Leadership Meister und CEO von Rothlin International Management Consulting und Dana Sindermann, Wirtschaftsethikerin und Autorin, Paulus Akademie

Kooperationspartner: Ladanyi Verein

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Menschlichkeit im Unternehmen

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Religion & Literatur – Dichtung, die mit Gott ringt

Religionskritik in der Lyrik? Als Seismographen ihrer Zeit stellen auch Lyrikerinnen und Lyriker die Gottesfrage: Gibt es Gott überhaupt? Kann es Gott so geben, wie man ihn traditionell denkt? Religionskritik ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, immer mehr zum Mainstream geworden; in der Lyrik manifestiert sich diese Kritik weniger in harschem Atheismus, sondern sucht ihren Ausdruck in vielfältigen Formen, die feinfühlig inneren Stimmen folgen.

An vier Abenden wurden Stationen einer solchen Gottesentfremdung anhand exemplarischer Gedichte beleuchtet. Das Spektrum reichte von der Befreiung von vermeintlich überholten Gottesvorstellungen und der Verdrängung der Religion durch die Kunst bis zur radikalen Gottesanfrage durch die Schoa. Stellvertretend für diese Positionen stehen Goethe, Rilke, Benn und Paul Celan. Die Lyrikerinnen Nelly Sachs, Rose Ausländer und Hilde Domin wagen hingegen ihr trotziges «Dennoch».

DI 18.4.2023 – Goethes «Prometheus»
«Ich kenne nichts Ärmeres unter der Sonne als euch, Götter!» So spottet Prometheus über Zeus. Prometheus steht – wie Faust – für den selbstbewussten, aufgeklärten Menschen, der auf die Götter pfeift. Während Goethes Hymne «Prometheus», eigentlich eine Antihymne, Gott in Frage stellt, dokumentieren die Gedichte «Ganymed» und «Das Göttliche» sowie weitere Texte den Abschied Goethes von einem transzendenten Gott.

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Unser Vater

Ein Film von Miklós Gimes

Toni, ein attraktiver katholischer Priester, schwängert in der Schweizer Provinz der Fünfzigerjahre mehrere Frauen, bis ihm der Bischof das Priesteramt entzieht. Toni kauft in den Bergen ein kleines Hotel, setzt weitere Nachkommen in die Welt und stirbt als angesehener Gastwirt. Die sechs Kinder lernen sich erst nach Tonis Begräbnis kennen. Sie erzählen über ihre vaterlose Jugend, ihre tapferen Mütter und das fatale Schweigen, das sie nun brechen wollen.

Podiumsgäste:
Karin Iten, Fachfrau zur Prävention von Machtmissbrauch, Präventionsbeauftragte Bistum Chur
Josef Annen, ehemaliger Generalvikar Zürich/Glarus
Lisbeth Binder, Protagonistin
Miklós Gimes, Regisseur

Moderation:
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

In Kooperation mit der Paulus Akademie

LUNCH & LECTURE – BRAINFOOD ZUM ZMITTAG

Machen Sie sich in der Mittagspause fit für wissenschaftliche Erkenntnisse: Diskutieren Sie mit! Die leckeren Sandwiches und Getränke vom Lilly Jo“ sorgen fürs kulinarische Wohl und sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Bild: DALL-E

Künstliche Intelligenz für alle?
ChatGPT, DALL-E & Co.
Spätestens seit der Implementierung von auf Sprachmodellen basierter Algorithmen in Suchmaschinen ist diese Form der künstlichen Intelligenz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verspricht nichts weniger als eine Revolution unserer Kommunikation: In Form eines Chatbots kann sie neben der Bearbeitung klassischer Suchanfragen etwa auch Gedichte schreiben, ein Abendmenü zusammenstellen oder mit dem Nutzer über philosophische Fragen plaudern. Damit stellen sich eine Vielzahl ethischer Fragen, etwa hinsichtlich des Urheberrechts, der Zuverlässigkeit oder der Sicherheit der so generierten Antworten. Unser Experte Johan Rochel stellte uns die neue Generation digitaler Helferlein vor und erkundete deren Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren.

Gast
Johan Rochel, Philosoph und Rechtswissenschaftler, ist Mitgründer von ethix, dem Lab für Innovationsethik, und forscht an der Universität Zürich zum Thema „Law and Ethics of Innovation“.

Leitung und Moderation
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Dr. Reik Leiterer, Center of Lifelong Learning Universität Zürich

Dokumentation
L&L_ChatGPT

In Kooperation mit dem Center of Lifelong Learning Universität Zürich und Lilly Jo

«Natur bewegt»

«Natur bewegt»
Wir verbringten zusammen einen Tag.
Wir staunten über die Natur mit Farben und Worten.
Wir hörten Geschichten und spielten Theater.
Wir spürten die Natur und bewegten uns.
Wir freuten uns über die Natur mit Singen und Musik.

Musik: Claudia Masika und Willi Hauenstein
Leitung: Therese Vögeli, Andi Bischofberger
und Matthias Müller-Kuhn
Administration: Edith Hegetschweiler

Wer ist eingeladen?
Erwachsene Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

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Frühlingstagung_Flyer

CHARTA PRÄVENTION – EINRICHTEN EINER MELDESTELLE; Online

Charta

Prävention vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzüberschreitungen ist eine permanente Aufgabe und muss strukturell verankert sein. Die Organisationen und Institutionen, die sich zur «Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen» bekennen, verpflichten sich unter anderem zum Einrichten einer internen, niederschwelligen Meldestelle.

Seminar
Das Online-Seminar am 14. März beschäftigte sich eingehend mit dem Punkt 10 der Charta Prävention und seinem Bezug zu den restlichen neun Punkten. Neben Fachinput bot man auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

 

Dabei ging es unter anderem um die Fragen:

  • Ab wann ist eine ungewollte Handlung eine sexuelle Ausbeutung, ein Missbrauch oder eine Grenzverletzung?
  • Wie kann für Betroffene ein «safe space» geschaffen werden, um den Schritt sich anzuvertrauen zu vereinfachen?
  • Wie kann ein reibungsloser bzw. korrekter Ablauf einer Meldung gewährleistet werden?
  • Die Unterschätzung von Theorie und Praxis – Wie greifen die Grundsätze zur Prävention im Alltag?
  • Was können Mitarbeitende zur Optimierung der internen Meldestelle beitragen?
  • Wie hängen die zehn Punkte der Charta Prävention miteinander zusammen? Sind manche wichtiger als andere?

Leitung
Andrea Gehrig, lic.rer.soc., Studium der Kommunikationswissenschaften, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft, Weiterbildung in Sexualpädagogik und Konfliktklärung. Nach vielen Jahren in leitender Position in der Privatwirtschaft heute vor allem in der Beratung und Personalentwicklung tätig.

Ein Seminar in Kooperation mit ARTISET

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Flyer_Charta_Online_Seminar

Die katholische Krise und die Frauen

Der Synodale Weg in Deutschland steht unter Druck. Im März 2023 kommt’s zum Endspurt. Werden sich die Reformkräfte durchsetzen? Oder stoppt Rom das Projekt? Die Zürcher Dokumentarfilmerin Henriette Bornkamm hat den Synodalen Weg aus Sicht von Frauen gemeinsam mit der Wuppertaler Co-Autorin Heike Fink verfolgt. Unter anderem begleiteten sie die Pfadfinderin Viola Kohlberger, die sich mit dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki anlegte.

Die Paulus Akademie und kath.ch laden zu einer Weltpremiere ein.

Gäste
– Henriette Bornkamm, Autorin der ARD-Doku über den Synodalen Weg «Die katholische Krise und die Frauen»
– Viola Kohlberger, Pfadfinderin und Delegierte des Synodalen Wegs
– Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Synodalrates der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Raphael Rauch, Redaktionsleiter kath.ch

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230307_Die katholische Kirche und die Frauen

 

Pilgern – Zwischen Trend und Tradition

Pilgern liegt im Trend – ob bei alt oder jung, ob für einen Tag oder ein halbes Jahr, ob per Velo oder zu Fuss. Was treibt Menschen zum Pilgern? Wie religiös, wie politisch, wie selbstoptimierend oder auf Mitmenschlichkeit bedacht kann Pilgern sein? Dient es als Deckmantel für Selbstflucht  oder führt es zur Besinnung aufs Wesentliche?

Gemeinsam mit Gästen, die einen besonderen Bezug zum Thema haben, diskutieren wir Sinn, Chancen und Risiken des Phänomens «Pilgern».

Gäste
– Dr. Franziska Bark Hagen, Pilgerpfarrerin, Pilgerzentrum St. Jakob Zürich
– Johann Kralewski, Kunstschaffender, Islisberg und Locarno
– Prof. Dr. Franz Mali, Universität Freiburg i. Ue., Kirchenhistoriker, Jerusalem- und Rom-Pilger
– Dr. Tommi Mendel, Religionswissenschaftler und Ethnologe

Moderation
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

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230225_Pilgertheater

LUNCH & LECTURE – Kinder nach Mass

Kinder nach Mass?
Genetik und die Zukunft der Fortpflanzung
Filme wie „Gattaca“ (1997) haben die Dystopie bereits früh vorgetragen: Mit rasant wachsendem Verständnis und immer ausgefeilteren Veränderungstechniken zur Manipulation unseres Erbguts rückt die Selbstgestaltung unserer Kinder in greifbare Nähe. Wie weit sind die Selektionsmöglichkeiten und die Methode des „Genome Editings“ bei Ungeborenen fortgeschritten? Was sind die derzeitigen rechtlichen und ethischen Grenzen – und wie sieht die Zukunft unserer Fortpflanzung aus?

Gast
Agnes Kandlbinder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitären Forschungsschwerpunkt „Human Reproduction Reloaded“ der Universität Zürich, wo sie zu ethischen Fragen der Reproduktionsgenetik forscht.

Leitung und Moderation
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Dr. Reik Leiterer, Universität Zürich2201

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