EINE ZEITGEMÄSSE KIRCHENENTWICKLUNG

Kirche weiterzuentwickeln bedeutet, sich über die Vision der christlichen Botschaft immer wieder neu auszutauschen. Dabei stellt sich die Frage nach der persönlichen Vision. Wie gestaltet und verändert sich diese Vision im Verlaufe der persönlichen Biografie? Welche Freiräume eröffnen sich neu?

Wir wagten an diesem Studientag, uns über die Vision der christlichen Botschaft auszutauschen – in einem Setting des Vertrauens und der gegenseitigen Achtsamkeit.

Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel hatte uns an diesem Studientag wertvolle Impulse und Anregungen mitgegeben.

Mit der Brücke zur eigenen Praxis vor Ort schliesste der Studientag ab und öffnete und stärkte die Wege für gelingende Veränderungs- und Erweiterungsprozesse.

Zielpublikum
Kirchliche Mitarbeitende mit Verkündigungs-, Bildungs- und sozialer Funktion; Mitarbeitende der Fach- und Dienststellen der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Moderation
– Guido Estermann, Beauftragter für Pastoral, Generalvikariat in der Bistumsregion Zürich-Glarus
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Urs Länzlinger, Bereichsleiter Personal, Generalvikariat in der Bistumsregion Zürich-Glarus
– Andreas Beerli, Leiter Kirchliche Stelle für Gemeindeberatung, Coaching und Supervision, Generalvikariat in der Bistumsregion Zürich-Glarus
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich «Theologie und Religion»,Paulus Akademie
– David Wakefield, Leiter Theologisch-pastorales Bildungsinstitut

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Wenn der Start ins Leben viel zu früh erfolgt

Die Überlebenschance von extremen Frühchen steigt, doch was kommt danach? Welche besonderen ethischen, medizinischen, psychologischen und sozialen Probleme weist die Rettung von Extrem-Frühgeborenen auf? Welche Rolle nimmt die Palliative Care dabei ein? Wie ist die technologische Entwicklung zu bewerten, die die Rettung von immer kleineren „Frühchen“ erlaubt, und welche Unabwägbarkeiten gilt es zu beachten – für die Kinder selbst, aber auch für deren Eltern und weitere Angehörige?

Gäste
– Jürg Burren, Neonatologe und Intensivmediziner, Kinderspital Zürich
– Jehudith Fontijn, Neonatologin, Universitätsspital Zürich
– Pascale Killias, Seelsorgerin, Reformierte Kirche Kanton Zürich
– Jürg Streuli, Medizinethiker, Palliativmediziner und Kinderarzt, Stiftung Dialog Ethik

Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Stephanie Züllig, palliative zh+sh

Eine Veranstaltung in Kooperation mit palliative zh+sh

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ANDERS:SEHEN – RELIGION UND KUNST IM GESPRÄCH

«DIE MYSTERIEN FINDEN IM HAUPTBAHNHOF STATT»

Was, wenn wir fürs Mal die Perspektive wechseln? Und bei (post-)modernen und (post-)säkularen Pop Art und Body Art Künstler:innen wie Andy Warhol, Joseph Beuys, Marina Abramović, Miriam Cahn und Tracey Rose in die Schule gehen. Und uns ihrem Werk aussetzen, in welchem sie ikonographische Topoi und Motive der christlichen Erinnerungskulturen transformieren und adaptieren. Diese Bilderwelten nicht vorschnell als blasphemisch abzuwerten, sondern sie stattdessen als Eyeopener zu begreifen: das ist das Ziel dieser Reihe anders:sehen.

Dieses kühne Zitat aus dem Jahr 1984 stammt aus der Feder des Künstlers Joseph Beuys (1921–1986). Und es ist fast schon prophetisch. Kathedralen und Kirchen sind heute (fast) menschenleer. Das Leben und die Mysterien, von denen das Christentum kündet, finden anderswo statt. Das «wo» hat Beuys mit seinem Kunstbegriff und in seiner Theorie des Christentums neu umrissen. Wir werden wichtige Werke seiner Aktionskunst anschauen. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben, sondern anhand konkreter Bildwerke, die zwischen Kunst und Kommerz oszillieren, die von Beuys gelegten Spuren ins 21. Jahrhundert weiterverfolgen.

Dozentin
Elke Pahud de Mortanges, Theologieprofessorin und Dozentin für Fragen rund um Kunst, Kultur und Geschlecht; elkepahuddemortanges.com

Leitung
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Berger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)

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Wintergespräche – Marc Chesney

Das einzig Verbindende zwischen den Menschen ist letztlich die Anerkennung der Differenz. Mein Gegenüber ist anders als ich, und diese Differenz ist auszuhalten. Diese tiefe Überzeugung bildet die Prämisse der Wintergespräche. In fünf Teilen spricht die Psychoanalytikerin Jeannette Fischer mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Kunst, Philosophie, Politik, Religion und Wirtschaft über die Frage, wie sich Frieden herstellen und halten lässt. Die fünf unterschiedlichen Perspektiven widerspiegeln, dass eine konstruktive Auseinandersetzung Heterogenität nicht nur aushalten muss, sondern diese geradezu braucht.

SO 17.11.2024, 10.30 bis 12.00 Uhr
Marc Chesney, Wirtschaftswissenschaftler
Wie können Werte geschaffen werden, wenn die Welt dabei zerstört wird?
Marc Chesney ist Professor em. an der Universität Zürich. Seit vielen Jahren entwickelt er eine kritische Analyse des Kasino-Kapitalismus, der Vermarktung der Natur und der Nachsicht wirtschaftswissenschaftlicher Kreise gegenüber der Macht des Geldes. Seine Überlegungen hat er in dem Buch «Die permanente Krise – Der Aufstieg der Finanzoligarchie und das Versagen der Demokratie» (Versus Verlag, 2019) dargelegt.

Gesprächsführung
Jeannette Fischer ist Psychoanalytikerin und Autorin.

Verantwortung
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

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JEDE WENDE – EIN ANFANG

«Transformation» – so lautet ein Leitwort der zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts. Es bedarf einer nachdenklichen Begleitung. Das versucht hier eine theologische Ethik, die ohne unzugänglichen Überbau auskommt und sich an der Menschenwürde orientiert. Welche Wende verlangt die Orientierung an der Erhaltung und Erneuerung der «Welt» als unsere Erde? Wird die technische Transformation unserer Wirtschaft, Verwaltung, Erziehung, die durch «Künstliche Intelligenz» einen neuen Schub erhält, sich mit notwendigen Bildungsformaten vereinbaren lassen? Leben, Lieben und Leiden – diese Begegnungen verlangen immer wieder neue Antworten unter wachsenden Erschwernissen und Betreuungsmängeln, die unsere beschleunigten Transformationen begleiten.

Gast
Dietmar Mieth, Emeritierter Professor für Moraltheologie an der Universität Freiburg i. Ue. und für Theologische Ethik/Sozialethik an der Universität Tübingen

Leitung/Moderation
Odilo Noti, Präsident Edition Exodus
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

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anders:sehen – Religion und Kunst im Gespräch

«BE A SOMEBODY WITH A BODY»

Was, wenn wir fürs Mal die Perspektive wechseln? Und bei (post-)modernen und (post-)säkularen Pop Art und Body Art Künstler:innen wie Andy Warhol, Joseph Beuys, Marina Abramović, Miriam Cahn und Tracey Rose in die Schule gehen. Und uns ihrem Werk aussetzen, in welchem sie ikonographische Topoi und Motive der christlichen Erinnerungskulturen transformieren und adaptieren. Diese Bilderwelten nicht vorschnell als blasphemisch abzuwerten, sondern sie stattdessen als Eyeopener zu begreifen: das ist das Ziel dieser Reihe anders:sehen.

Was, bitteschön, haben der Christus des berühmten Abendmahls von Leonardo da Vinci aus dem 15. Jahrhundert und ein Bodybuilder von heute gemeinsam? Der Pop Art Künstler Andy Warhol (1928–1987) gibt darauf in seiner zwischen 1985 und 1987 entstandenen Serie Last Supper überraschende Antworten. Doch nicht nur er. Auch Künstler:innen des 21. Jahrhunderts haben sich des ikonischen «Originals» von da Vinci angenommen. Ihre Adaptationen spiegeln gegenwärtige Diskurse über Geschlecht und Diversität und ermutigen zu einer Relecture mittelalterlicher Bilderwelten.

Dozentin
Elke Pahud de Mortanges, Theologieprofessorin und Dozentin für Fragen rund um Kunst, Kultur und Geschlecht; elkepahuddemortanges.com

Leitung
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Berger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)

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ANDERS:SEHEN – RELIGION UND KUNST IM GESPRÄCH

ICON MEETS ICON

Was, wenn wir fürs Mal die Perspektive wechseln? Und bei (post-)modernen und (post-)säkularen Pop Art und Body Art Künstler:innen wie Andy Warhol, Joseph Beuys, Marina Abramović, Miriam Cahn und Tracey Rose in die Schule gehen. Und uns ihrem Werk aussetzen, in welchem sie ikonographische Topoi und Motive der christlichen Erinnerungskulturen transformieren und adaptieren. Diese Bilderwelten nicht vorschnell als blasphemisch abzuwerten, sondern sie stattdessen als Eyeopener zu begreifen: das ist das Ziel dieser Reihe anders:sehen.

Was mit anders:sehen gemeint ist, haben wir anhand des Werks der Body Art Künstlerin Marina Abramović (*1946) exemplarisch erläutert und verdeutlicht – nicht zuletzt aus Anlass der Retrospektive, die ihr das Kunsthaus Zürich ab 24. Oktober widmet. Wir haben Performances aus verschiedenen Epochen betrachtet. Und schauten, wie Abramović ikonische Zeichen, religiöse Symbole und Codes verbindet, arrangiert und neu codierte. Wir haben anders und neu gesehen, was Passion und Kreuz und Vulnerabilität bedeutet. Und am Ende gar verstanden, was es mit dem mittelalterlichen Bildtypus der Arma Christi auf sich hat.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche.

Dozentin
Elke Pahud de Mortanges, Theologieprofessorin und Dozentin für Fragen rund um Kunst, Kultur und Geschlecht; elkepahuddemortanges.com

Leitung
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Berger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)

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MAMA, MAMI & PAPA


Co-Parenting Konstellationen können verschiedene Formen annehmen und eine Möglichkeit zur Erfüllung eines Kinderwunsches für mehr als zwei Elternteile sein.

An diesem Abend gab Nadja Herz einen juristischen Input zur aktuellen Rechtslage und Möglichkeiten. Menschen, welche selber Kinder in diesem Modell grossziehen, erzählten aus ihrer eigenen Erfahrung und Konstellation.

Im Anschluss gab es bei einem Apéro mit Speedfriending die Möglichkeit, andere Menschen mit Kinderwunsch kennenzulernen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Pink Cross, Lesbenorganisation Schweiz LOS, Regenbogenfamilien Schweiz, Rainbow Dads Switzerland

Gäste
Nadja Herz, Rechtsanwältin und Co-Präsidentin LOS

Moderation
Simon Leutenegger, Community Manager Pink Cross
Alessandra Widmer, Co-Geschäftsleiterin LOS

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Co-Parenting

ICH KAUFE, ALSO BIN ICH!

Konsum macht glücklich. Dieser Glaubenssatz gilt als unumstössliche Wahrheit der Ökonomie. Dabei wird immer klarer, dass unser (Über-)Konsum kaum zu Gesundheit und Wohlbefinden führt, sondern im Gegenteil gravierende Folgen für Mensch, Umwelt und Klima hat. Woher kommt die Vorstellung, Konsum mache glücklich, weshalb hält sie sich so hartnäckig und wie lässt sie sich in der Ökonomie und Gesellschaft überwinden?

Gast
Thorsten Hens, Professor für Verhaltensökonomie an der Universität Zürich

Leitung und Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie

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Ich kaufe also bin ich

ARCHITEKTUR DER UNENDLICHKEIT


Architekturfilm | 85 Min. | Regie: Christoph Schaub | Deutsch (Originalsprache), Italienisch; Untertitel: Deutsch, Französisch, Italienisch | Maximage Filmproduktion, SRF | CH 2018

Architektur hilft, Endliches vom Unendlichen zu trennen. Sie gibt Schutz vor dem Uferlosen und kreiert gleichzeitig ein Gefühl von Weite. Es sind solche Thesen, die Christoph Schaubs preisgekrönter Film umkreist. Gemeinsam mit den Architekten Peter Zumthor, Peter Märkli und Alvaro Siza Vieira sowie den Kunstschaffenden James Turrell, Cristina Iglesias und dem Schlagzeugvirtuosen Jojo Mayer ergründet Schaub die Magie sakraler Räume – weit über Kirchenbauten hinaus.

Trailer «Architektur der Unendlichkeit»

Eine Veranstaltung im Rahmen der WOCHE DER RELIGIONEN in Kooperation mit dem Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID.

Mit grosszügiger Untersützung von Katholisch Stadt Zürich

Gast
Christoph Schaub, Regisseur

Leitung und Moderation
– Beatrice Frei Guélat, Geschäftsleiterin, Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

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Architektur der Unendlichkeit

Impressionen