ALLTAG UND HERAUSFORDERUNG IM PFARREISEKRETARIAT


Zur täglichen Pfarrei-Arbeit gehört nicht nur die Administration von Kirchenaustritten und das automatische Erstellen der entsprechenden Korrespondenz über die KiKartei, sondern auch der Umgang mit hilfesuchenden, psychisch erkrankten Menschen, mit organisierten Bettlerinnen und Bettlern und mit aggressiven Personen. Sie alle stellen für Pfarreisekretariate oft eine Herausforderung dar. Es braucht einige Skills, um in solchen heiklen Momenten sachlich und professionell reagieren zu können.

In diesem Vernetzungsseminar wurden zum einen sofort umsetzbare Tipps vermittelt; zum anderen blieb ausreichend Zeit für Fragen und den Erfahrungsaustausch.

Referierende
– Expertin/Experte KiKartei, KW-Software AG
– Martin Ruhwinkel, Leiter Abteilung Diakonie Caritas Zürich

Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Zielpublikum
Mitarbeitende der Pfarreisekretariate

Flyer
Alltag und Herausforderungen im Pfarreisekretariat 

„KLEINE KOSTBARKEITEN“


Kleine Kostbarkeiten machen uns Freude.
Eine kleine Kostbarkeit kann ein Ring sein, der uns an einen besonderen Menschen erinnert.
Das kann ein Lied sein, dass uns gut gefällt.
Wir entdecken an diesem Tag viele kleine Kostbarkeiten.
• Wir staunen über kleine Kostbarkeiten in der Stadt und machen Fotos davon.
• Wir hören Geschichten über kleine Kostbarkeiten und spielen Theater.
• Wir malen oder tanzen kleine Kostbarkeiten.
• Wir entdecken kleine Dinge in der Natur und gestalten darauf Kostbares.
• Wir hören Musik und singen Lieder, die uns kostbar sind.
Wir wollen auch eure kleinen Kostbarkeiten kennenlernen. Bringt mit und zeigt uns, was ihr gern habt.
Wer ist eingeladen?
Menschen mit und ohne Behinderungen

Kurse
Kurs 1+2: Spazieren und Entdecken

Wir entdeckten kleine Kostbarkeiten mit dem Fotoapparat.
Mit Lara Rubin, Evelyne Hess, Karin Hurni und Magdalena Stauss

Kurs 3: Theater spielen
Wir hörten eine Geschichte und spielten Theater.
Mit Susann Bächi, Simone Lara León und Monique Burri

Kurs 4: Malen
Wir lassten uns beim Malen von den mitgebrachten Kostbarkeiten anregen.
Mit Karin Deola und Angelika Furrer

Kurs 5: Musik und Singen
Wir hörten schöne Lieder. Wir singten zusammen.
Mit Claudia Masika und Jana Frei

Kurs 6: Tanzen und Bewegungen
Wir bewegten uns und tanzten zu kleinen Kostbarkeiten.
Mit Andrea Gschwind und Nadja Trimboli

Kurs 7: Geschichten Werkstatt
Wir tauchten ein in eine kostbare Geschichte mit Kopf, Hand und Herz.
Mit Renate Rubin

Kurs 8: Kostbares aus der Natur
Wir entdeckten kleine Dinge in der Natur.
Wir gestalteten daraus neue Kostbarkeiten.
Mit Ingrid Dettling und Sonja Helmer-Walliman

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Reformierte Kirche Kanton Zürich und der Behindertenseelsorge der Katholischen Kirche Kanton Zürich

Flyer
Flyer_Herbsttagung_2024_

AUFBRUCH UND ERNEUERUNG

Bild: Barbara Werren

Anlässlich des 500jährigen Gedenkens an die Übergabe des Fraumünster-Klosters an die Stadt Zürich durch Äbtissin Katharina von Zimmern wird das Oratorium «Katharina» am 2. November 2024 um 17 Uhr im Fraumünster uraufgeführt.

Für das Gesamtkonzept, das Libretto und die Komposition des Oratoriums «Katharina» wurde Helge Burggrabe beauftragt. Er gewann die Buchautorin und Lyrikerin Giannina Wedde, einige Texte für das Libretto neu zu schreiben.

Kurz vor der Uraufführung bietete die Paulus Akademie in Kooperation mit dem Verein musica innova und dem Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut (TBI) eine Werkeinführung mit dem Schöpfer und der Schöpferin dieses Musikwerks an.

Gäste
– Helge Burggrabe, Komponist und Künstler
– Giannina Wedde, Buchautorin, Lyrikerin und spirituelle Lehrerin

Moderation
– Elisabeth Bremekamp, Kulturreferentin, musica innova e.V.
– Michael Hartlieb, Bereichsleiter Theologie am Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut (TBI)
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Flyer
Aufbruch und Erneuerung

Impressionen
Fotos: Michael Hartlieb

GEWALT

«Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf», so lautet eine bekannte Sentenz des römischen Komödiendichters Plautus. Tatsächlich bilden Gewalt und Krieg als «Vater aller Dinge» (Heraklit) eine düstere Konstante der gesamten Menschheitsgeschichte: Zu allen Zeiten und in allen Ländern prägen Aggressivität und destruktives Benehmen den Mitmenschen gegenüber unsere Kultur, Technik und soziale Ordnung und bilden eine wesentliche Quelle für Trauer und Tod. Ist Gewalt ein unausrottbares Merkmal menschlichen Verhaltens? Wie lässt sich unser Aggressionstrieb positiv nutzbar machen? Und ist eine vollkommen friedliche Gesellschaft überhaupt möglich und erstrebenswert?

Gäste
– Manuel Eisner, Professor der Entwicklungs- und Vergleichenden Kriminologie und Direktor des Gewaltforschungszentrums an der University of Cambridge
– Simone Piatti, Psychologin und Phaemotherapeutin bei Fachstelle KONFLIKT.GEWALT. in Schaffhausen
– Sandra Lendenmann Winterberg, Botschafterin und Vize-Direktorin am Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten

Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte Carolin Salome Eychmüller, Cellistin am Sinfonieorchester St. Gallen.

Moderation
– Sebastian Muders, Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie
– Reto Bühler, Leiter Friedhof Forum, Stadt Zürich

Ein Podium in Kooperation mit dem Friedhof Forum

Flyer
Gewalt_Flyer

Aufzeichnung Gewalt vom 01. November 2024

 

SCHWEIZERGARDE


Bild: Oliver Sittel

Oliver Sittel widmet sich dem Thema «Schweizergarde» seit 2012 fotografisch – zunächst für die Katholische Internationale Presseagentur (kipa), dann im Rahmen eines Buchprojektes, später für das Katholische Medienzentrum kath.ch und mittlerweile als ein offizieller Fotografen der Schweizergarde.

In all diesen Jahren durfte er mit der Schweizergarde überall im Vatikan unterwegs sein, viele Einsichten in diese Welt hinter den Mauern des Vatikans erhalten und besondere Momente erleben – sei es allein in der Sixtinischen Kapelle, im Petersdom oder mit dem Papst im Gästehaus des Vatikan.

Oliver Sittel hatte etwa 100 Bilder gezeigt, einige Anekdoten über die Ausbildung und den täglichen Dienst der Schweizergarde erzählt und zwischendurch Fragen beantwortet.

Gast
Oliver Sittel, Pfarrei- und Notfallseelsorger

Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Flyer
Schweizergarde

ICH BIN DOCH DA – HERAUSFORDERUNGEN DEMENZ

Bild: Katharina Rapp

Wie kann eine Kirchgemeinde demenzfreundlich werden? Wie können kirchliche Mitarbeitende Demenzkranke sowie deren Angehörige bestmöglich unterstützen? Worauf gilt es im Umgang mit Demenzbetroffenen generell zu achten, worauf speziell in Seelsorge und Spiritual Care? Diesen Fragen widmet sich der zweite Band der Reihe «Zürcher Zeitzeichen». Die Beiträge spannen einen Bogen von medizinischen Grundlagen und theologischen Impulsen bis zu spezifischen Fragen im kirchlichen Alltag. «Ich bin doch da» will Demenz ernst nehmen, Berührungsängste abbauen und professionelle Zugänge zur Volkskrankheit Demenz eröffnen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Katholischen Kirche im Kanton Zürich.

Gäste
– Joseph Maria Bonnemain, langjähriger Spitalseelsorger und Bischof von Chur
– Ulrich E. Gut, ehemaliger Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz
– Muriel Meyer, Geschäftsführerin Alzheimer Zürich
– Marianne Pletscher, Dokumentarfilmerin und Buchautorin
– Sabine Zgraggen, Leiterin der römisch-katholischen Spital- und Klinikseelsorge im Kanton Zürich

Moderation
– Veronika Bachmann, Herausgeberin des Buches im Auftrag der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
– Tobias Grimbacher, Synodalrat, Katholische Kirche im Kanton Zürich

Musik
Duo Cindy Schwemmer und Cornelia Dürr

Flyer
Ich bin doch da

Impressionen
Fotos: Magdalena Thiele

 

 

KUNST UND STILLE

In den Auszeiten über Mittag steht in unserem Raum der Stille jeweils ein Kunstwerk im Zentrum. Es lädt zur äusseren und inneren Betrachtung ein. Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner gibt dazu Impulse, die man und frau auf sich  wirken lassen kann.

«Kunst und Stille» bietet einen Rahmen, um aufzuatmen und sich von Schönheit berühren zu lassen. Das betrachtete Werk kann jeweils als Kunstkarte in den Alltag mitgenommen werden.

Ich höre die Stille
und öffne mich dem Bild
den Farben
den Formen
der Sinnlichkeit
dem Sinn

Leitung
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin mit CAS in Spiritual Care

Daten
Dienstag, 20.8. | 24.9. | 29.10. | 19.11. | 3.12.2024, jeweils 12.30 bis 13.00

Die Auszeiten können einzeln und ohne Anmeldung besucht werden.

Flyer
Kunst-und-Stille_2024

WINTERGESPRÄCHE – MARINA ABRAMOVIĆ

Wie geht Frieden? Marina Abramovic im Gespräch mit Jeannette Fischer

Das einzig Verbindende zwischen den Menschen ist letztlich die Anerkennung der Differenz. Mein Gegenüber ist anders als ich, und diese Differenz ist auszuhalten. Diese tiefe Überzeugung bildet die Prämisse der Wintergespräche. Marina Abramović ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Seit dem Beginn ihrer Karriere in Belgrad in den frühen 1970er Jahren hat sie Pionierarbeit in der Performancekunst geleistet und einige der wichtigsten frühen Werke dieser Kunstform geschaffen. Indem sie ihre körperlichen und geistigen Grenzen auslotet, hält sie Schmerzen, Erschöpfung und Gefahren auf ihrer Suche nach emotionaler und spiritueller Transformation aus. Kürzlich schwebte sie wegen eines Aneurysmas in Lebensgefahr. Mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer spricht sie darüber, wie die Todesnähe das Verhältnis zur Welt verändert. 

Gesprächsführung
Jeannette Fischer ist Psychoanalytikerin und Autorin.

Verantwortung
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Flyer
Wintergespraeche_Flyer

Aufzeichnung Wintergespräche vom 27. Oktober 2024


Impressionen
Fotos: Niklaus Spörri

 

JULI, AUGUST, SEPTEMBER

Olga Grjasnowa ist eine aussergewöhnliche Autorin und Person. Sie ist in Aserbaidschan geboren und hat länger in Israel, Polen, Russland und der Türkei gelebt, bevor sie sich in Deutschland niederliess. Aufgrund ihrer Biografie, aber auch durch ihre literarischen Texte ist sie eine interessante Gesprächspartnerin, wenn es um Mehrsprachigkeit, vielschichtige Identitäten und um Schreibrecherche geht.

«Juli, August, September», frisch im Verlag Hanser Berlin erschienen, ist ein aktueller, zynischer und unterhaltsamer Roman. Olga Grjasnowa schreibt darin über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen, bis sie es auf unerwartete Weise doch tun. Gleichzeitig setzt sich Olga Grjasnowa mit dem Holocaust auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion auseinander.

Eine Veranstaltung im Rahmen von «Zürich liest», unter dem Patronat von Katholisch Stadt Zürich und in Kooperation mit BabelKultur.

Gast
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin und Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst in Wien

Moderation
– Bettina Spoerri, Schriftstellerin und Kulturvermittlerin
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Flyer
Juli, August, September

Impressionen
Fotos: Miklós Klaus Rózsa

Was, wenn es einfach ist?

Bild: Adobe Stock

Vom vagen Gefühl über die Zukunft zu einer konkreten Idee für die Praxis.

Was kommt eigentlich in den nächsten Jahren auf uns zu? Klar, Kirche ist im Wandel. Aber was bedeutet das? Oft gibt es ein vages Gefühl, aber wie wird daraus etwas Konkretes für die Praxis??

An dieser Fachtagung ging es um das, was uns in der (Jugend-)Pastoral erwartete. Es war realistisch, praktisch und motivierend.

Nach einem fachlichen Input von Referent Tobias Sauer beschäftigten wir uns inhaltlich mit Visionsarbeit und der Entwicklung konkreter Ideen.

Referent
Tobias Sauer, katholischer Theologe, Kommunikationsberater sowie Gründer von ruach.jetzt

Leitung
Natascha Rüede, Dienststellenleiterin Jugendseelsorge
Guido Estermann, Beauftragter für Pastoral

Programm
10:00 Begrüssung und Einordnung
10:30 Input: Was ist schon neu?
12:00 Mittagessen
13:00 Workshop: Ideen entwickeln
14:45 Fazit
15:45 Verabschiedung

Flyer
Flyer-Fachtagung