JULI, AUGUST, SEPTEMBER

Olga Grjasnowa ist eine aussergewöhnliche Autorin und Person. Sie ist in Aserbaidschan geboren und hat länger in Israel, Polen, Russland und der Türkei gelebt, bevor sie sich in Deutschland niederliess. Aufgrund ihrer Biografie, aber auch durch ihre literarischen Texte ist sie eine interessante Gesprächspartnerin, wenn es um Mehrsprachigkeit, vielschichtige Identitäten und um Schreibrecherche geht.
«Juli, August, September», frisch im Verlag Hanser Berlin erschienen, ist ein aktueller, zynischer und unterhaltsamer Roman. Olga Grjasnowa schreibt darin über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen, bis sie es auf unerwartete Weise doch tun. Gleichzeitig setzt sich Olga Grjasnowa mit dem Holocaust auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion auseinander.
Eine Veranstaltung im Rahmen von «Zürich liest», unter dem Patronat von Katholisch Stadt Zürich und in Kooperation mit BabelKultur.
Gast
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin und Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst in Wien
Moderation
– Bettina Spoerri, Schriftstellerin und Kulturvermittlerin
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Flyer
Juli, August, September
Impressionen
Fotos: Miklós Klaus Rózsa