FEWO 2021

Die Kurswoche und Erlebniswoche für Menschen mit Behinderung fand vom 19. bis 23. Juli 2021 in Zürich im neuen Veranstaltungszentrum der Paulus Akademie statt. Dank der Zusammenarbeit mit „pro infirmis“ und durch die Unterstützung der Stiftung „DENK AN MICH“ konnte wieder eine spannende und lehrreiche Ferienwoche angeboten werden. Rund 30 Teilnehmer*innen profitierten von folgenden Kursangeboten:

  • Bilder drucken und stempeln
  • Styling und Wellness
  • Unterwegs in der Stadt
  • Theater spielen
  • Musik und Bewegung

Die kreativen Erzeugnisse dieser Woche wurden im Rahmen der Abschlussfeier am Freitag, 23. Juli 2021 der Familie, Bekannten sowie Nachbarn präsentiert.

Fotos: Roger Heinzer

Die nächste „FeWo 2022“ findet wieder vom Montag, 18. bis Freitag, 22. Juli 2022 in der Paulus Akademie statt.

3SCHRITT – VOICES OF THE FUTUTRE

Drei Schritte in die Zukunft

Was denken junge Studentinnen und Studenten auf dem Weg ins Berufsleben über die «neue» Arbeitswelt? Welche ethischen Herausforderungen stellen diese studentischen Perspektiven an Ökonomen, Politikerinnen, Informatiker, Historikerinnen und Sozialethiker – und an uns?

Angeregt durch die Sichtweisen junger Studentinnen und Studenten diskutieren wir gemeinsam Fragen zu unserem Wirtschaften, zur Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt und zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.

Teil 3: SINN UND ARBEIT –  Do 24.06.2021, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Es ist ein grosser Unterschied, ob Maschinen oder Menschen eine Aufgabe erledigen.» Michaela Schatt

Was machen eigentlich Roboter? Arbeiten sie? Was bedeutet das für den Sinn der Arbeit? Michaela Schatt teilt ihre sozialethische Sicht zu diesen Fragen.

Mit ihr und unter Einbezug der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren der Informatiker Hansjörg Diethelm von der Hochschule Luzern, der Historiker Jonas Sagelsdorff und der Sozialethiker Thomas Wallimann.

Flyer
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SEXUALITÄT UND BEHINDERUNG

Alle Menschen, auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, haben ein Recht auf eine selbstbestimmte, lebendige und gelebte Sexualität. In diesem Kurs soll eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit dem Thema «Sexualität und Behinderung» stattfinden. Folgende Fragen stehen im Zentrum:

  • Wie können Angehörige, Begleitpersonen und Institutionen Voraussetzungen schaffen, in denen Menschen mit einer geistigen Behinderung möglichst selbstbestimmt und doch «geschützt» ihre Sexualität leben können?
  • Wo sind die Grenzen?
  • Wie kann über die Themen Liebe und Sexualität angemessen gesprochen werden, im Besonderen auch mit Menschen mit reduzierten Kommunikationsmöglichkeiten?
  • Und schliesslich: Wie kann eine sinnvolle Prävention vor sexualisierter Gewalt aussehen?

Bild: iStock

Flyer Sexualität und Behinderung

 

WEGE AUS DER MOBBINGFALLE

Seelische Gewalt gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen seit jeher in allen Gesellschaften. Einzelne oder Gruppen werden – warum auch immer – isoliert und schikaniert. Forschungen zeigen, dass dieses Phänomen in unserer Arbeitswelt in den letzten Jahren zugenommen hat.
Ist jetzt jeglicher Druck oder Kritik, denen Arbeitnehmende ausgesetzt werden, Mobbing? Wie unterscheidet sich Mobbing von anderen Konflikten? Welche Wege gibt es aus der Mobbingfalle? Welche arbeitsrechtlichen Aspekte gilt es zu beachten? Diese und Ihre persönlichen Fragen nehmen wir in der Veranstaltung auf.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema hilft Vorgesetzten Situationen richtig einzuschätzen, gibt Anleitung, wie und wann Beobachtende sich wirkungsvoll einmischen können, und gibt Betroffenen Werkzeuge an die Hand, sich rechtzeitig und erfolgversprechend zur Wehr zu setzen.

Flyer Wege aus der Mobbingfalle

3SCHRITT – VOICES OF THE FUTURE

 

Drei Schritte in die Zukunft

Was denken junge Studentinnen und Studenten auf dem Weg ins Berufsleben über die «neue» Arbeitswelt? Welche ethischen Herausforderungen stellen diese studentischen Perspektiven an Ökonomen, Politikerinnen, Informatiker, Historikerinnen und Sozialethiker – und an uns?

Angeregt durch die Sichtweisen junger Studentinnen und Studenten diskutieren wir gemeinsam Fragen zu unserem Wirtschaften, zur Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt und zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.

 

Teil 2: EINKOMMEN AUCH MORGEN –  Do 10.6.21, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Bürgerinnen und Bürger, die mit der technologischen Entwicklung nicht Schritt halten können, drohen an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden.» Lea Vannini

«Die Frage liegt heute nicht nur darin, ob Arbeitsstellen und die Entlöhnung dem technologischen Fortschritt wieder gerecht werden, sondern was die Arbeit und Entlöhnung in der Wirtschaft für einen Stellenwert haben, und ob dieser mit der normativen Aufgabe der Wirtschaft noch übereinstimmt.» Philippe Zehnder

Mit der Digitalisierung praktisch aller Lebensbereiche verändert sich auch die wirtschaftliche Situation vieler Menschen.

Lea Vannini und Philippe Zehnder sehen stellen die Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt und damit verbundenen veränderten Einkommensunterschieden zur Diskussion.

Mit Ihnen im Gespräch sind der Soziologe Ueli Mäder und der Sozialethiker Thomas Wallimann. Gemeinsam vertiefen wir Fragen und erörtern Optionen.

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3SCHRITT – VOICES OF THE FUTURE

Drei Schritte in die Zukunft

Was denken junge Studentinnen und Studenten auf dem Weg ins Berufsleben über die «neue» Arbeitswelt? Welche ethischen Herausforderungen stellen diese studentischen Perspektiven an Ökonomen, Politikerinnen, Informatiker, Historikerinnen und Sozialethiker – und an uns?

Angeregt durch die Sichtweisen junger Studentinnen und Studenten diskutieren wir gemeinsam Fragen zu unserem Wirtschaften, zur Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt und zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.

 

Teil 1: WACHSTUMSGRENZEN Do 27.5.21, 19.00 bis 21.00 Uhr

«Die Ausschöpfung von Potenzialen wie Lebenszufriedenheit, zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstwirksamkeit und Gesundheit erfordert kein Geld, sondern Zeit…» Chantal Studer

Wirtschaftswachstum gehört zu den Voraussetzungen unseres heutigen gesellschaftlichen Seins. In die Zukunft gedacht stösst dies an Grenzen. Chantal Studer erzählt von ihren Fragen und Gedanken zu Wirtschaft, Wachstums-Philosophie und Zukunft.

Mit ihr diskutieren Adrian Wüthrich, Alt-Nationalrat und Präsident von Travail.Suisse, und Thomas Wallimann, Sozialethiker. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden einbezogen, ihre eigene Perspektive einzubringen.

Zum Apéro: Es wächst … frühlingshaft und schnell.

 

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3SCHRITT – WAS BEWIRKT KONSUM?

3. Gang: UMWELTSORGE – Do 04.03.2021, 19.00 bis 21.00 Uhr 

Vom Verzicht bis zum nachhaltigen Konsumverhalten – wie tragen wir Sorge zur Umwelt? Was und wie viel wir konsumieren, hat eine Wirkung auf die Umwelt. Mit Ihnen und Gästen aus der Geschäftswelt fragten wir, wie und wo wir unser individuelles wie geschäftliches Konsumverhalten so ändern und beeinflussen können, damit wir Sorge zur Umwelt tragen.

Unsere Gäste: Martin Ettlin, Leiter Technologie & Energie bio-familia; Christian Kobler, Chief Financial Officer Forma Futura; Monika Küng, Fachlehrperson für Hauswirtschaft.

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3SCHRITT – WAS BEWIRKT KONSUM?

2. Gang: WIRTSCHAFT STÄRKEN – Do 18.2.21, 19.00 bis 21.00 Uhr 

Konsum gilt als Motor einer guten Wirtschaft. Wir diskutierten mit Ihnen und Vertreterinnen aus der Wirtschaft, Sandra Dütschler, Leiterin Kommunikation gebana AG; aus der Kirche, Sr. Sabine Lustenberger, Frau Mutter, Kloster St. Klara, Stans und aus der Politik, Babette Sigg, Präsidentin Schweizerisches Konsumentenforum.  Wir fragten, wie wir eine weniger an Konsum orientierte und gleichwohl gesunde Wirtschaft schaffen können.

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3SCHRITT – WAS BEWIRKT KONSUM?

1. Gang: LIFESTYLE GESTALTEN – Do 4.2.21, 19.00 bis 21.00 Uhr

«Ich bin, was ich konsumiere.»
Ibrahim Ibrahim, Managing Director of Portland Design

Bestimmt, was wir konsumieren, unser Leben? Ausgehend vom Nachdenken über unseren eigenen Konsum fragten wir, was dieser bewirkt und was wir bewirken wollen?

Werner Schaeppi, Marketingpsychologe, Thomas Wallimann, Sozialethiker, und Jonas Sagelsdorff, Historiker, bearbeiten als «Lifestyle-Evaluationsteam» mit den Teilnehmenden diese Fragen.

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DIE SCHWEIZ UND DAS MEER

Why should we care?

Meere und Ozeane bedecken über 70 % unseres Planeten. Von den sonnigen Stränden bis in die dunkelsten Tiefen sind sie voller Leben. Obwohl sie für unser Dasein unerlässlich sind, fühlen wir uns im Binnenland Schweiz oft sehr weit von den Ozeanen entfernt. Zu Unrecht: Sie versorgen uns mit Sauerstoff, Nahrung, Energie – und dennoch gefährden wir die Weltmeere durch Klimawandel, rücksichtlose Überfischung und Verschmutzung.

Der Vortrag beleuchtet, wie sehr unsere Gesellschaft vom Zustand der Ozeane abhängt und wie wir ganz konkret mehr zu ihrem Schutz beitragen können.

Bild: Fotolia

Flyer Die Schweiz und das Meer