Vor der Abstimmung

Bild: iStock
Sollen sich Bund und Kantone deutlich stärker um den Schutz von Landschaften und Biodiversität kümmern als bislang, wie es die Biodiversitätsinitiative will? Und welche Gründe sprechen für, welche gegen die geplante Reform der beruflichen Vorsorge (BVG)?
Die Teilnehmenden haben bei einem Getränk in ruhiger und sachlicher Auseinandersetzung mit den beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen eine stabile Grundlage erhalten, um am 22. September gut informiert abzustimmen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit ethik22 – Institut für Sozialethik
Gäste
– Carlo Knöpfel, Professor für Sozialpolitik und Soziale Arbeit
– Anna Deplazes Zemp, Biologin und Umweltethikerin, Universität Zürich
Moderation
Sebastian Muders und Dana Sindermann, Paulus Akademie, sowie Thomas Wallimann-Sasaki, ethik22
Präsentation Anna Deplazes Zemp
240821_Vor der Abstimmung_Biodiversität_Deplazes
Präsentation Prof. Dr. Carlo Knöpfel
240821_Vor der Abstimmung_BVG Reform_Knoepfel
Flyer der Veranstaltung:
240821_Vor der Abstimmung_August_Flyer
DRAKONISCH-HARMONISCH ODER FREIHEITLICH-VERWIRRLICH?

Kunst stiftet Schönheit und Harmonie, sie schafft das Erhabene und die ideale Welt. Jedenfalls in chinesischer Tradition, offiziell gewollt von politischer Seite. Diametral anders liegt das Kunstverständnis der westlichen Welt: Hiernach irritiert, analysiert und kritisiert Kunst unerbittlich.
Was soll Gegenwartskunst für die Gesellschaft leisten, was nicht? Und was, wenn unterschiedliche Paradigmen des Kunstsollens aufeinandertreffen?
Ein Gespräch über die gesellschaftlichen Funktionen von Kunst in weltpolitisch unruhigen Zeiten mit dem international bedeutenden Kunstsammler, Unternehmer und China-Kenner Uli Sigg.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ladanyi-Verein
Gast
Uli Sigg, Kunstsammler, Unternehmer und ehemaliger Schweizer Botschafter in Peking
Moderation
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie, und Stephan P. Rothlin SJ, Wirtschaftsethiker, Kulturvermittler und Autor zahlreicher Bücher über Wege des Dialogs zwischen China und West-Europa
Flyer
240702_Drakonisch-harmonisch-oder-freiheitlich-verwirrlich_Flyer (4)
Impressionen
Fotos: Niklaus Spoerri, www.niklausspoerri.ch
KUNST UND STILLE

Zweierkollektiv LAST nico lazúla | ruedi staub
border spaces, Ortsspezifische Intervention. Skulpturenweg Steinmaur 2022 | Foto: Marietta Rohner
In den Auszeiten über Mittag steht in unserem Raum der Stille jeweils ein Kunstwerk im Zentrum. Es lädt zur äusseren und inneren Betrachtung ein. Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner gab dazu Impulse, die man und frau auf sich wirken lassen kann.
«Kunst und Stille» bietet einen Rahmen, um aufzuatmen und sich von Schönheit berühren zu lassen. Das betrachtete Werk kann jeweils als Kunstkarte in den Alltag mitgenommen werden.
Ich hörte die Stille
und öffnete mich dem Bild
den Farben
den Formen
der Sinnlichkeit
dem Sinn
Leitung
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin mit CAS in Spiritual Care
Daten
Dienstag, 20.2. | 16.4. | 28.5. | 18.6. | 2.7.2024, jeweils 12.30 bis 13.00
KRANKHAFTE ERSCHÖPFUNG, DIE NIEMALS ENDET

Der Dokumentarfilm „Unrest“ (2017) erzählt die dramatische Geschichte der Doktorandin Jennifer Brea, die kurz vor ihrer Hochzeit an der organischen Krankheit ME/CFS erkrankt. Von ihren Ärzten zunächst unverstanden, nimmt sie online Kontakt zu anderen Betroffenen auf. Sie lernt allmählich, mit ihrer Erkrankung umzugehen und trotz aller Widrigkeiten positiv in die Zukunft zu blicken.
Im Anschluss an den Film laden wir zu einem Podium über die im Film porträtierte Erkrankung ein. Wir wollen dabei u. a. deren inszenatorische Darstellung im Film beleuchten und fragen, was ME/CFS heute für Betroffene und ihre Angehörigen bedeutet.
Gäste
Jonas Sagelsdorff ist Historiker und Co-Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für ME & CFS. Er ist Caregiver für seine schwer an ME erkrankten Partnerin.
Sebastian Wäscher ist PostDoc im universitären Forschungsschwerpunkt ITINERARE der Universität Zürich, wo er sich u. a. mit der Rekonstruktion der Krankheitsgeschichten bei seltenenen Krankheiten beschäftigt.
Moderation
Sebastian Muders, Paulus Akademie
Tobias Eichinger, Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte, Universität Zürich
Flyer
240626_Krankhafte-Erschoepfung-die-niemals-endet_Flyer (3)
INTERKULTURALITÄT – MIGRATION – KIRCHE

Wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen aufeinandertreffen, befinden sie sich immer in interkulturellen Spannungsfeldern. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in der gleichen Situation.
Bei bewusstem Arbeiten mit diesem «Inter-Kultur-Sein» geht man kreativ damit um, hinterfragt, entdeckt Potentiale, Anknüpfungspunkte und findet neue Lösungen.
Migration, die es seit dem Beginn der Menschheit immer in unterschiedlichen Prägungen gegeben hat, ist eng mit Kultur und der Interkulturalität verbunden. Auf einer ganzheitlichen Ebene entdecken wir verschiedene Facetten der zwei interdependenten Gebiete.
Wir versuchten zu entdecken, was unser Kulturverständnis prägt, wie wir verschiedene Kulturen und Migrationsgründe wahrnehmen und was deren verborgenen Ursachen sein können.
MI 26.6.2024
Multikulturalität in der Kirche – Chance oder Schwierigkeit?
Multikulturalität sowie Migration gehören zur DNA des Christentums. Dreissig Prozent der Katholiken in der Schweiz haben Migrationshintergrund. Neben den Ortskirchen gibt es zahlreiche anderssprachige Missionen. Priester aus der ganzen Welt arbeiten bei der Katholischen Kirche. Auf welchen Ansätzen können wir für ein geschwisterliches Miteinander aufbauen?
Leitung
Michael W. Büchi hat langjährige Erfahrung als ehemaliger Kaderbeamter des Staatssekretariats für Migration. Dort diente er unter anderem als Stv. Sektionschef Afrika sowie Migrationsattaché auf der Schweizer Vertretung in Angola. Weiter war er für die Schweizer Bischofskonferenz als Projektleiter Migrationspastoral tätig. Heute ist er Vize-Präsident der Kommission für Bildung und Soziales der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich. Als selbständiger Interkultureller Berater, Mediator und Coach (www.buechi-intercultural.ch) berät er Unternehmen, Institutionen sowie Führungskräfte. Mit Lehraufträgen gibt er seine Erfahrung und Wissen an die nachfolgende Generation weiter.
Flyer
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Präsentation
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EINE MELDESTELLE WIRKSAM EINRICHTEN

Grosse Abhängigkeitsverhältnisse und Machtgefälle bestehen in vielen Organisationen – sei es in Kinder- und Jugend-, Behinderten- sowie Sportorganisationen oder in der Kirche.
Dabei stellt sich die Frage, ob eine Meldestelle einzurichten ist. Eine Meldestelle bindet Ressourcen. Darum soll sie möglichst wirkungsvoll sein und für Organisationen einen echten Mehrwert bieten.
Seminarinhalt
In diesem Seminar ging es um folgende Fragen:
— Welchen Part hat eine Meldestelle bei einer wirksamen Prävention?
— Was nützt eine Meldestelle?
— Was sind mögliche Aufgaben und Zuständigkeiten einer Meldestelle?
— Wie wird eine Meldestelle in die Organisation eingebettet?
— Wie wird die Schnittstelle zur Leitung definiert?
— Was geschieht, wenn eine Meldung eingeht?
— Was ist der Unterschied zwischen Meldungen und Krisen?
— Wie positioniert sich eine Meldestelle im Spannungsfeld von Organisationsauftrag, Vertraulichkeit und Anonymität.
— Wie wird Prävention und eine Meldestelle in die Organisationskultur implementiert?
— Ist eine externe oder interne Meldestelle oder beides einzurichten?
Neben Fachinput wird auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben.
Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an Leitungspersonen, die vor der Herausforderung stehen, eine Meldestelle einzurichten oder eine bereits eingerichtete Meldestelle wirkungsvoll zu gestalten.
Leitung
Andrea Gehrig, lic.rer.soc., studierte Kommunikationswissenschaften, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft, bildete sich in Sexualpädagogik und Konfliktklärung weiter und ist nach vielen Jahren in leitender Position in der Privatwirtschaft heute vor allem in der Beratung und Personalentwicklung tätig
Ein Seminar in Kooperation mit ARTISET
Flyer
Flyer_Meldestelle_Online-Seminar
INTERKULTURALITÄT – MIGRATION – KIRCHE

Wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen aufeinandertreffen, befinden sie sich immer in interkulturellen Spannungsfeldern. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in der gleichen Situation.
Bei bewusstem Arbeiten mit diesem «Inter-Kultur-Sein» geht man kreativ damit um, hinterfragt, entdeckt Potentiale, Anknüpfungspunkte und findet neue Lösungen.
Migration, die es seit dem Beginn der Menschheit immer in unterschiedlichen Prägungen gegeben hat, ist eng mit Kultur und der Interkulturalität verbunden. Auf einer ganzheitlichen Ebene entdecken wir verschiedene Facetten der zwei interdependenten Gebiete.
Wir versuchten zu entdecken, was unser Kulturverständnis prägt, wie wir verschiedene Kulturen und Migrationsgründe wahrnehmen und was deren verborgenen Ursachen sein können.
MI 12.6.2024
Die Schweiz – Von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland
Diese historische Tatsache scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Anhand von Beispielen wie Louis Chevrolet und dem Einfluss der Hugenotten beleuchten wir, wie diese Wechselwirkung die Schweiz geprägt hat.
Leitung
Michael W. Büchi hat langjährige Erfahrung als ehemaliger Kaderbeamter des Staatssekretariats für Migration. Dort diente er unter anderem als Stv. Sektionschef Afrika sowie Migrationsattaché auf der Schweizer Vertretung in Angola. Weiter war er für die Schweizer Bischofskonferenz als Projektleiter Migrationspastoral tätig. Heute ist er Vize-Präsident der Kommission für Bildung und Soziales der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich. Als selbständiger Interkultureller Berater, Mediator und Coach (www.buechi-intercultural.ch) berät er Unternehmen, Institutionen sowie Führungskräfte. Mit Lehraufträgen gibt er seine Erfahrung und Wissen an die nachfolgende Generation weiter.
SELTENE KRANKHEITEN

Viele der mehr als 7’000 seltenen Krankheiten haben für die schweizweit rund 580’000 Betroffenen und deren Familien oft einschneidende Auswirkungen auf den Alltag. Bekommen diese Krankheiten genügend Beachtung in der Schweiz? Was macht die Erforschung geeigneter Therapien in ihrem Fall so schwierig? Welche Strukturen gibt es für die Betroffenen im Gesundheitswesen? Und ist das öffentliche Gesundheitssystem für den Umgang mit ihnen derzeit gut ausgestattet?
Gäste
PD Dr. Jasmin Barman-Aksözen, URPP ITINERARE und Stadtspital Triemli
Dr. Carola Fischer, Zentrum für Seltene Krankheiten Zürich und URPP ITINERARE
Dr. Corinne Rüegger, Zentrum für Seltene Krankheiten Zürich
Moderation
Sebastian Muders, Fachbereichsleiter Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie
Flyer
Programmflyer
Leib Christi – Verkörperung Gottes in der Welt?

Nach christlichem Glauben ist Gott in Jesus von Nazareth Mensch und damit Körper geworden. Sich Gott konkret verkörpert vorzustellen, ist nicht nur theologisch, sondern auch politisch brisant: Wer oder was verkörpert Gott über die Geschichtlichkeit eines Jesus von Nazareth hinaus? Welche Antworten bietet die kirchliche Tradition? Wo drängen sich Neujustierungen auf, damit sich «Leib Christi» in der heutigen Welt als geglücktes Zeichen des Heils verstehen lässt? Theologieprofessorin Saskia Wendel teilte ihre Überlegungen und Erkenntnisse mit uns.
Gast
Prof. Dr. Saskia Wendel, Professorin für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
Moderation
Veronika Bachmann, Paulus Akademie, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion
Flyer
Programmflyer
Präsentation
240605_theoLOGE mit Saskia Wendel_Folien
Impressionen
Zwischen Kultur und Spiritualität

Religion und Reisen haben gemeinsame Wurzeln. Schon in den ältesten antiken Reisegeschichten schreiben Menschen sich das Fernweh von der Seele. Heute sind einerseits Kathedralen, Klöster und Kirchen Hotspots des Kulturtourismus. Andererseits spielt Spiritualität im Gesundheits- und Naturtourismus eine wichtige Rolle.
Die Netzwerktagung ging beiden Richtungen nach und fragte, welche Chancen und Grenzen sich für die Aktivitäten der Kirchen ergeben.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt «Religion-Kultur-Tourismus» am Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule.
Flyer
240605_Flyer Netzwerktagung_defA