THE ISLAND IN ME
Drei Frauen besuchen Pukapuka, ein Atoll der Cookinseln im pazifischen Ozean. Sie nehmen das Filmpublikum mit auf eine fesselnde und poetische Reise über Erinnerung, Liebe, Verlust, Identität und die universelle Suche nach Ganzheit.
Die Schweizer Filmpremiere fand im Rahmen des Weltgebetstags 2025 zu den Cookinseln statt. Im Gespräch mit Marie-Therese Mäder reflektierten wir nach der Filmvorführung den biographischen Zugang des Films, der es auf eindrückliche Art schafft, Landschaft, Kultur und Leben miteinander in Verbindung zu bringen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Weltgebetstag Schweiz
Gast
– Marie-Therese Mäder, Medien- und Religionswissenschaftlerin
Leitung und Moderation
– Vroni Peterhans, Präsidentin WGT Schweiz
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Flyer (PDF)
Arbeitshilfe zum Film (PDF) – zur Verfügung gestellt vom EZEF
Impressionen
Im Spannungsfeld unternehmerischer Ansprüche

Menschen in Führungsverantwortung sind in feste Alltagsroutinen eingebunden. Zugleich befinden sie sich in einem hochdynamischen Umfeld. Zwischen diesen Polen müssen sie dafür sorgen, dass ihre Organisation sich stetig weiterentwickeln und langfristig bestehen kann.
Am Lassalle-Institut arbeitet ein Zirkel von Schweizer Führungskräften kontinuierlich an Strategien und Handlungsansätzen zum erfolgreichen Umgang mit diesen spannungsreichen Ansprüchen. Dabei schaffen sie Berührungspunkte zu kommunikativen Ansätzen aus Philosophie und Sozialwissenschaften und zu spirituellen Praktiken des Jesuitenordens.
Gäste
– Peter Stücheli-Herlach, Professor für Organisationskommunikation und Öffentlichkeit, ZHAW und Lassalle-Institut
– Tobias Karcher SJ, Jesuit, Lassalle-Institut
Leitung und Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie
Flyer
Im Spannungsfeld unternehmerischer Ansprüche_Flyer
Impressionen
WITIKER GESPRÄCHE ÜBER LÖSUNGEN

Gesellschaftliches und politisches Engagement prägen Martin Candinas schon seit vielen Jahren. Nach fünf Jahren als Mitglied im Grossrat des Kantons Graubünden ist er seit 2011 Mitglied des Nationalrates. Nationalrat Candinas will sich laut eigenen Aussagen für eine Fortsetzung einer lösungsorientierten Konsenspolitik einsetzen: «Gerade in einer Zeit, in der die Polarisierung zunimmt, ist der Austausch und das gegenseitige Zuhören wichtiger denn je. Wir müssen Brücken bauen und nicht die Gesellschaft spalten. Deswegen ist es für mich zentral, möglichst gemeinschaftliche und ausgewogene Lösungen zu erzielen.»
Gast
Martin Candinas, Nationalrat, Die Mitte, Graubünden
Leitung und Moderation
Dr. Andreas Rellstab, Pfarrer Seelsorgeraum St. Anton und Maria Krönung
Flyer
Witiker Gespräche_Flyer
Krebs

Krebs ist in der Schweiz die zweithäufigste Todesursache. Dank neuer Therapieansätze und medizinischer Innovationen haben sich die Heilungschancen in den letzten Jahren aber massiv verbessert. Dazu tragen auch das grössere Wissen um die Ursachen der Krankheit und gezieltere Bemühungen zur Prävention bei. Mit dem Erfolg bei der Bekämpfung von Covid-19 ist in jüngerer Zeit die mRNA-Technologie in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Ist damit auch der Sieg über den Krebs schon bald in greifbarer Nähe? Welche anderen Therapieformen gibt es sonst noch? Und wie können wir erkrankte Menschen auch gesellschaftlich besser unterstützen?
Gäste
– Andrea Bazzani, Geschäftsführerin Krebsliga Zürich
– Tammo Bartnick, Leitender Arzt der Klinik für Innere Medizin, Spital Zollikerberg
– Felix Straumann, Stv. Ressortleiter Wissenschaft/Medizin, Zentralredaktion Tamedia
Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Jean-Daniel Strub, Institut Neumünster
Eine Kooperation mit dem Institut Neumünster
Flyer
Krebs_Flyer
Race, Rassismus und die Schweiz

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 hatte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen erregt. Doch was war mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhielt es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern war das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?
In dieser Seminarreihe lernten die Teilnehmenden neben der Ideologie von Race auch, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt wurden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus unternommen werden konnte.
MO 27.1.2025
Die Ideologie Race: Entstehung und Reproduktion
Beim Auftakt der Seminarreihe beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Entstehung der Ideologie von Race, ihrer ständigen Reproduktion und der Frage, wie Menschen damals rassifiziert und klassifiziert wurden.
UMWELTVERANTWORTUNGSINITIATIVE

Die Umweltverantwortungsinitiative tritt für eine nachhaltige Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen ein: Unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten sollen binnen zehn Jahren nur in dem Mass Ressourcen verbrauchen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Was den einen als unbedingte Notwendigkeit erscheint, beklagen die anderen als gesellschaftlichen Bankrott. Wie anspruchsvoll wäre die Umsetzung der Initiative, was sind die Alternativen – und inwieweit ist eine nachhaltige Lebensweise für den Einzelnen bereits heute machbar?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit One Planet Lab
Gäste
– Laurène Descamps, Co-Leitung One Planet Lab Deutschschweiz
– Dr. Simon Mugier, Wirtschaftsethiker, Experte für Wachstumstheorie und Dozent an der zhaw
Leitung und Moderation
– Dana Sindermann und Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Leonard Creutzburg, One Planet Lab
Präsentation
Umweltverantwortungsinitiative_Präsentation_Dr. Simon Mugier
Umweltverantwortungsinitiative_Präsentation_Laurène Descamps
Handout
Umweltverantwortungsinitiative_Handout
Weiterführende Links
https://www.one-planet-lab.ch/
WITIKER GESPRÄCHE ÜBER LÖSUNGEN

Wie gehen Gesellschaften mit einer Geschichte politischer Gewalt um? Wie kann eine Gesellschaft den Opfern von gesellschaftlicher Willkür gerecht werden? Sind Kompromisse legitim, auch wenn damit Ungerechtigkeiten einhergehen? Wie rückwärts und gleichzeitig vorwärts schauen? Solchen Fragen geht Frank Haldemann aus einer pluralistischen Perspektive auf den Grund, wobei er die berühmt gewordene philosophische Unterscheidung zwischen Igeln und Füchsen einbringt: Igel stützen sich bei ihren Entscheidungen immer auf ein System ab; Füchse misstrauen Systemen und erleben das Leben als Konflikt zwischen verschiedenen Werten und Interessen.
Gast
Dr. Frank Haldemann, Rechtsphilosoph, Jurist und Experte für Transitional Justice, IIEDH Universität Fribourg
Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Präsentation
Frank Haldemann_Versöhnungsarbeit für Füchse
Flyer
Witiker Gespräche_Flyer
KIRCHE UND STAAT SEIT NIZÄA

325 n. Chr. fand in Nizäa das erste ökumenische Kirchenkonzil statt, einberufen von Kaiser Konstantin. Damit war der Weg des Christentums zur römischen Staatsreligion geebnet und die Geschichte der Verquickung von Kirche, Macht und Politik begann.
1700 Jahre später blickten wir mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kirche zurück und in die Gegenwart: Worum ging es damals und mit welchen Folgen? Bilden heute Kirche und Staat ein Dreamteam zum Wohle der Gesellschaft oder ist die Zusammenarbeit ein alter Zopf, der angesichts der heutigen Religionslandschaft neu zu flechten ist?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz – AGCK.CH
Gäste
– Georgiana Huian, orthodoxe Theologin, Professorin für Systematische Theologie und Ökumene am Institut für Christkatholische Theologie der Universität Bern (Impulsreferat)
– Franziska Driessen-Reding, Religionsdelegierte der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich
– Harald Rein, Bischof em. der Christkatholischen Kirche der Schweiz
– Esther Straub, Kirchenratspräsidentin der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich
Leitung und Moderation
– Felix Reich, Redaktionsleiter reformiert.zürich
– Bettina Lichtler, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Kanton Zürich (AGCK Zürich)
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Flyer
Kirche und Staat seit Nizäa_Flyer
IMPRESSIONEN
Fotos: Nik Spoerri
Wintergespräche – Claudio Zanetti

Das einzig Verbindende zwischen den Menschen ist letztlich die Anerkennung der Differenz. Mein Gegenüber ist anders als ich, und diese Differenz ist auszuhalten. Diese tiefe Überzeugung bildet die Prämisse der Wintergespräche. In fünf Teilen sprach die Psychoanalytikerin Jeannette Fischer mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Kunst, Philosophie, Politik, Religion und Wirtschaft über die Frage, wie sich Frieden herstellen und halten lässt. Die fünf unterschiedlichen Perspektiven widerspiegeln, dass eine konstruktive Auseinandersetzung Heterogenität nicht nur aushalten muss, sondern diese geradezu braucht.
SO 19.01.2025, 10.30 bis 12.00 Uhr
Claudio Zanetti, Jurist und Alt-Nationalrat
Si vis pacem para bellum – Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg
Claudio Zanetti startete seine berufliche Karriere als PR-Berater. Seine politische Laufbahn begann er bei der FDP und wechselte dann zur Schweizerischen Volkspartei SVP. Als Nationalrat (2015–2019) und heute selbstständiger Unternehmer bewegt er sich in den zentralen gesellschaftlichen Bereichen Politik und Wirtschaft. Wie lief der Friedensdiskurs im Parlament ab und wie erlebt Zanetti ihn aktuell in der Privatwirtschaft?
Gäste
Claudio Zanetti
Gesprächsführung
Jeannette Fischer ist Psychoanalytikerin und Autorin.
Verantwortung
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie
Flyer
Wintergespräche_Flyer
Witiker Gespräche über Lösungen

Es ist nicht einfach, ethische Konflikte zu lösen – geschweige denn, das Richtige zu tun. Das beginnt schon damit, dass wir oft nicht einmal wissen, was richtig wäre. Gibt es in moralischen Fragen überhaupt richtig und falsch? Und wie setzen wir uns ein für das, was uns richtig erscheint, ohne anderen Moral zu predigen? Manchmal sind auch Kompromisse vonnöten. Wie weit dürfen wir gehen mit dem Ziel einer friedlichen Lösung – und welche sind faul? Kompromisse müssen wir manchmal auch im eigenen Leben eingehen, und nicht immer sind wir im Rückblick glücklich mit der Entscheidung. Wie gehen wir dann klug mit Reue und Bedauern um? Barbara Bleisch dachte in ihrem Vortrag darüber nach, wie moralische Fragen diskutiert, ethische Konflikte gelöst und persönliche Dilemmata entschieden werden können.
Gast
Dr. Barbara Bleisch, Philosophin, Journalistin und Autorin
Leitung und Moderation
Dr. Christine Stark, Pfarrerin Reformierte Kirche Zürich Witikon
Eine Kooperation der Paulus Akademie mit dem Seelsorgeraum St. Anton–Maria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.
Präsentation
Barbara Bleisch – Entscheiden
Flyer
Witiker Gespräche_Flyer
