Assistierter Suizid bei existentiellem Leiden

Unsere Lebenserwartung wächst stetig, doch ist die letzte Lebensphase oftmals von Verletzlichkeit, Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit geprägt. Auch abseits medizinisch feststellbarer Erkrankungen und Beeinträchtigungen können Menschen dabei existentielle Krisen erfahren, in denen der Assistierte Suizid als eine Möglichkeit betrachtet wird, mit unerträglichem Leiden umzugehen. Welche Bedeutung sollte ihm in solchen Fällen beigemessen werden? Und welche Alternativen dazu verdienen mehr Berücksichtigung und Förderung?

Gäste
– Sibylle Ackermann, Leiterin Ressort Ethik, Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)
– Brigitte Fischer, Regionalleiterin Freitodbegleitung Zürich West und Begleitperson, EXIT
– Roland Kunz, Facharzt für Geriatrie und für Palliativmedizin, ehem. Chefarzt Palliativzentrum des Stadtspitals Waid

Moderation
– Simone Curau-Aepli, Präsidentin Schweizerischer Katholischer Frauenbund SKF
– Sebastian Muders, Paulus Akademie

Eine Kooperation mit SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund

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Flyer_Assistierter Suizid bei existentiellem Leiden

Impressionen

Israel und Palästina

Aufgrund der hohen Aktualität des Themas hatten wir uns dazu entschlossen, in vier moderierten Diskussionen vier ausgewählte Bücher differenziert und kritisch zu besprechen.

MO 17.3.2025
Friedrich Schreiber, Michael Wolfssohn
Nahost. Geschichte und Struktur des Konflikts
Verlag Leske + Budrich

MO 14.4.2025
Moshe Zimmermann
Niemals Frieden? Israel am Scheideweg
Propyläen Verlag

MO 12.5.2025
Rashid Khalidi
Der Hundertjährige Krieg um Palästina. Eine Geschichte von Siedlerkolonialismus und Widerstand
Unionsverlag

MO 16.6.2025
Noa Tishby
Israel. Der Faktencheck über das am meisten missverstan­dene Land der Welt
Gütersloher Verlagshaus

Bettina Spoerri (BabelKultur) und Csongor Kozma (Paulus Akademie) führte jeweils in die Bücher ein. Danach stellten sie deren Struktur, erzählerische Methodik und Argumentationslinien zur Diskussion, wobei auch einzelne Passagen beleuchtet wurden. Im Zentrum stand das Zuhören, Nachdenken und sachliche Diskutieren. Natürlich war es von Vorteil, wenn die Bücher schon vorher gelesen wurden, aber es war keine Voraussetzung für den Besuch.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Paulus Akademie und dem Verein BabelKultur.

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Israel und Palästina_Flyer

WIE GEHT ZUHÖREN?

Einfach da sein und zuhören, wenn dem Gegenüber etwas auf dem Herzen liegt. Das ist nicht leicht – insbesondere, wenn Menschen wenig Zeit haben. Umso häufiger klingeln die Telefone und gehen Chatnachrichten bei 143.ch ein. Knapp 200’000-mal wird die schweizweite Notrufnummer für emotionale Erste Hilfe jährlich kontaktiert, allein in der Region Zürich 35’000 Mal.
Wo drückt den Menschen, die sich an die Dargebotene Hand wenden, der Schuh? Was für Personen und Persönlichkeiten engagieren sich dort ehrenamtlich? Und was bedeutet es, bedingungslos zuzuhören?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Dargebotenen Hand

Gäste
Matthias Herren, Geschäftsführer der Dargebotenen Hand Zürich; Nicole und Daniel, freiwillige Mitarbeitende bei der Dargebotenen Hand.

Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie

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Wie geht zuhören_Flyer

Race, Rassismus und die Schweiz

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 hatte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen erregt. Doch was war mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhielt es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern war das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?

In dieser Seminarreihe lernten die Teilnehmenden neben der Ideologie von Race auch, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt wurden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus unternommen werden kann.

MO 10.3.2025
Allyship: Was können wir gegen den Rassismus tun?
Zum Abschluss der Seminarreihe beschäftigten sich die Teilnehmenden mit ihrer Rolle in einer Welt voller struktureller Diskriminierung. Zunächst beleuchteten sie was Allyship in Theorie ist, und danach befassten sie sich mit konkreten Handlungsmöglichkeiten gegen den Rassismus.

Leitung / Moderation
Danielle Isler ist eine dark-skinned Schwarze Frau aus Zürich. Sie ist Diversitätsexpertin sowie Sozialwissenschaftlerin und promoviert zur Konstruktion von rassifizierten und exkludierenden Räumen in Post-Apartheid Kapstadt.

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Race, Rassismus und die Schweiz_Flyer

LES COURAGEUX

Eine alleinerziehende Mutter im Wallis kämpft verzweifelt um ihre finanzielle Existenz und versucht, ihren Kindern vorzugaukeln, dass alles in Ordnung ist. Um den Schein eines normalen Lebens zu wahren, gerät sie immer tiefer in die Kleinkriminalität und verliert nach und nach das Vertrauen der Behörden.
«Les Courageux» ist ein bewegender Film übers Armsein in der reichen Schweiz. Auf dem Zurich Film Festival 2024 erhielt er den Filmpreis der Zürcher Kirchen. Nach der Vorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin, einer Expertin für Armut in der Schweiz und einem Jurymitglied statt.

Gäste
– Jasmin Gordon, Regisseurin
– Aline Masé, stv. Bereichsleiterin Grundlagen und Politik bei der Caritas Schweiz
– Andrea Marco Bianca, Jurymitglied, Vizepräsident des Kirchenrates der Reformierten Kirche Kanton Zürich

Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie und Núria Gysin, Outside the Box

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Caritas Zürich und Outside the Box

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Les Courageux_Flyer

Trailer
https://www.youtube.com/watch?v=jcTEuSQZnQc

Zauberei

Eine Herzogin lädt eine geheimnisvolle Zauberkünstlerin auf ihr Anwesen ein. Diese lässt mit ihren Tricks die Grenzen zwischen Realität und Magie verschwimmen. In packenden Dialogen über Wunder, Zweifel und Verführung müssen die Gäste ihr Weltbild hinterfragen und überlegen, was sie als «wahr» akzeptieren.

Chestertons reizvolle Mischung aus Sprachwitz, sozialer Satire und metaphysischer Reflexion ist bis heute relevant. Der Talk nach dem Stück lädt zu einer Vertiefung der aufgeworfenen Themen ein und bietet Raum für Publikumsfragen.

Es spielten die dramateure zürich: Alexandra Studer, Doina Heberhold, Franz Kerschbaumer, Kathrin Gerhard, Kathrina Vangen, Kurt Lang und Neve Müller | Regie: Tobias Grimbacher

Gesprächsgäste
– Tobias Grimbacher, Regisseur
– Alexandra Studer, Ensemblemitglied
– Anastasia Risch, Theaterwissenschaftlerin

Moderation
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

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Zauberei_Flyer

Digitales Leben über den Tod hinaus

Die Digitalisierung macht auch vor dem Tod nicht Halt: Neue technologische Möglichkeiten stellen uns zunehmend vor die Frage nach dem richtigen Umgang mit unserem digitalen Ich nach dem Tod. Längst haben unterschiedliche Dienstleister hier eine Marktlücke entdeckt: Online-Plattformen assistieren bei der Klärung der digitalen Hinterlassenschaft und bieten Wege an, Verstorbenen im Netz zu gedenken oder gar über den Tod hinaus Formen der Kommunikation aufrechtzuerhalten.
Eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie der Stiftung für Technologiefolgenabschätzung TA-SWISS setzt sich mit Chancen und Risiken dieser Technologien auseinander. Wir nahmen dies zum Anlass, über die technischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Fragen nachzudenken, die der Tod im digitalen Zeitalter mit sich bringt

Gäste
– Karina Frick, Prof. für angewandte Linguistik, UFSP „Digital Religions“, Universität Zürich
– Mike Fuhrmann, CEO und Gründer „Eternal Echo“
– Jean-Daniel Strub, ethix – Lab für Innovationsethik, Leiter der TA-SWISS-Studie „Tod im digitalen Zeitalter“

Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie

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Digitales Leben nach dem Tod_Flyer

Präsentation
Präsentation_Digitales Leben über den Tod hinaus

WINTERGESPRÄCHE – MARKUS MUFF

Das einzig Verbindende zwischen den Menschen ist letztlich die Anerkennung der Differenz. Mein Gegenüber ist anders als ich, und diese Differenz ist auszuhalten. Diese tiefe Überzeugung bildet die Prämisse der Wintergespräche. In fünf Teilen sprach die Psychoanalytikerin Jeannette Fischer mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Kunst, Philosophie, Politik, Religion und Wirtschaft über die Frage, wie sich Frieden herstellen und halten lässt.
Die fünf unterschiedlichen Perspektiven widerspiegeln, dass eine konstruktive Auseinandersetzung Heterogenität nicht nur aushalten muss, sondern diese geradezu braucht.

SO 16.02.2025, 10.30 bis 12.00 Uhr
Markus Muff, Benediktinermönch und Ökonom
Pax Benedictina – Der Friede muss gewollt sein
Benediktiner legten das Gelübde ab, für die Beständigkeit der Gemeinschaft zu sorgen. Als Mönch des Benediktinerklosters Engelberg förderte P. Markus Muff gemeinsame und gemeinnützige Aufgaben der Benediktinerklöster in aller Welt. Zudem arbeitet er an der internationalen päpstlichen Hochschule Sant’ Anselmo Rom, wo junge Menschen aus über 30 Nationen leben und studieren. Wie ist in einem multikulturellen Schmelztiegel wie diesem ein friedliches Zusammenleben möglich?

Gast
Markus Muff

Gesprächsführung
Jeannette Fischer ist Psychoanalytikerin und Autorin.

Verantwortung
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

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RACE, RASSISMUS UND DIE SCHWEIZ

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 hatte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen erregt. Doch was war mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhielt es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern war das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?

In dieser Seminarreihe lernten die Teilnehmenden neben der Ideologie von Race auch, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus setzten sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt wurden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus unternommen werden kann.

MO 10.2.2025
Die Arten und Dimensionen des Rassismus
Im zweiten Teil der Seminarreihe beleuchteten wir, was Rassismus ist, wo er beginnt und welche Arten und Dimensionen von Rassismus es gibt, wobei der Schwerpunkt auf dem institutionellen Rassismus lag.

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Race, Rassismus und die Schweiz_Flyer

Kunst und Stille

In der Auszeit über Mittag stand in unserem Raum der Stille jeweils ein Kunstwerk im Zentrum. Es lud zur äusseren und inneren Betrachtung ein. Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner gab dazu Impulse, die man und frau auf sich wirken lassen konnte.

«Kunst und Stille» bot einen Rahmen, um aufzuatmen und sich von Schönheit berühren zu lassen. Das betrachtete Werk konnte jeweils als Kunstkarte mit in den Alltag genommen werden.

Ich höre die Stille
und öffne mich dem Bild
den Farben
den Formen
der Sinnlichkeit
dem Sinn

Leitung
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin mit CAS in Spiritual Care

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Kunst und Stille_Flyer