Vermutlich noch nie in der Geschichte hat man derart gebannt auf die Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffs geblickt wie im vergangenen Jahr. Und die Wissen­ schaft hat geliefert: Was sonst Jahre, ja Jahrzehnte dauert, konnte im Zuge der Corona­Krise in nicht mal zwölf Monaten abgeschlossen werden. Derzeit dürfen in der Schweiz bereits zwei Wirkstoffe verimpft werden. Weitere sind
in der Entwicklung oder deren Zulassung ist bereits beantragt. Sind die grossen Hoffnungen in diese Impfstoffe etwa auch angesichts der Mutationsfreu­ digkeit, die das Virus jüngst unter Beweis gestellt hat, berechtigt? Wo liegen Leistungen und Grenzen der verschiedenen Wirkstoffe, die mit für den Laien so fremdartig wirkenden Schlagwörtern wie «Vektor» oder «RNA» verknüpft sind? Und wie kann eine gerechte Verteilung der Impfstoffe sichergestellt werden? Ist wenigstens bei bestimmten gesellschaftlichen Gruppen (z. B. den im Gesundheits­ und Pflegebereich Arbeitenden) gar ein Impfobligatorium zu befürworten?

Diese und weitere Fragen haben wir am 9. Februar in der Veranstaltung «Zwischen Hoffen und Bangen: Impfen und Corona» mit zwei Experten diskutiert, dem Virologen Cornel Fraefel und der Ethikerin Tanja Krones.Die nachfolgende Auswahl an Fragen stammt von Teilnehmenden der Veranstaltung. Die Fragen sind thematisch neu gruppiert worden.

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Bild: Pixabay

Impfstoff

 

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