Witiker Gespräche über die Neutralität

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MI, 25.1.2023, 19.30 bis 21.00 Uhr
Schweizer Neutralität in der Vergangenheit – eine Streitgeschichte
Von Bestimmungen im Kriegsvölkerrecht abgesehen, war die Schweizer Neutralität rechtlich nirgends definiert. Die Bundesverfassung nannte sie nur indirekt unter den Kompetenzen von Bundesrat und Bundesversammlung. Lange war sie für die Schweiz auch nicht mehr als ein Instrument zur Wahrung der nationalen Interessen und der Unabhängigkeit des Landes. Erst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg avancierte die Neutralität zur Staatsmaxime. Seither wurde sie für viele Inbegriff der nationalen Identität, ja Essenz des Schweizertums schlechthin. Wie kam es dazu? Welche Funktion erfüllte die Neutralität in der jüngeren Geschichte der Schweiz? Und welche Entwicklungen trugen zu ihrer Verklärung bei?
Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Gast
Prof. Dr. Regula Ludi, Lehr-und Forschungsrätin Interdisziplinäres Institut für Ethik und Menschenrecht, Universität Fribourg
Veranstaltungsort
Saal der Katholischen Kirgemeinde Maria Krönung, Carl-Spitteler-Strasse 44, 8053 Zürich
Flyer zur Veranstaltung
Witiker Gespräche