Bild: zVg

Gott ist in Verruf geraten. Vor allem der Gott des Islams hat derzeit keine gute Presse. Als rigide und herrschsüchtig wird er wahrgenommen, und seine Anhänger treten in der Öffentlichkeit meist in Form radikalisierter Eiferer in Erscheinung, die mit ihrem Gott das Anrecht auf die absolute Wahrheit gepachtet zu haben glauben.

«Und wenn es Gott nicht gibt?» so lautet die Frage, mit der Ahmad Milad Karimi auf einen aussergewöhnlichen theologischen Roadtrip einlud. Uns begegnen Atheisten und Gottsuchende, Philosophen und Mafiosi, Islamisten und Flaschengeister, Dichter, Mystiker und Prediger, die alle mit der Frage nach und um Gott ringen. Milad Karimi zeigte, wie sich der Islam neu entdeckt und gerade dort zu Hause ist, wo man ihn nie
vermutet hätte. Ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Religion und mehr Mut, mit Gott zu hadern. Er liest populäre US-amerikanische Serien wie «Breaking Bad», «Game of Thrones» oder «Die Simpsons» neu und deutet sie theologisch. Daraus entsteht eine atemberaubende und von neuen Gedanken überquellende Suche nach einem Gott, den es nicht gibt. Oder vielleicht doch?

Moderation:

  • Im Auftrag der Paulus Akademie: Hannan Salamat, Kultur- und Religionswissenschaftlerin; Fachleitung Islam am Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID

Gast:

  • Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Zentrum für Islamische Theologie ZIT der Universität Münster; Gastmoderator SRF1 «Sternstunde Religion»

Flyer_Und wenn es Gott nicht gibt?

Impressionen:

 

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