Rethinking Corona

Am 7. Dezember 2022 fand um 19.00 Uhr die letzte Veranstaltung der „Rethinking Corona“ Reihe statt.

Corona war für die gesamte Gesellschaft ein Schock. Jede und jeder Einzelne von uns wurde in der pandemischen Lage privat und beruflich enorm herausgefordert. Die gesellschaftlichen Langzeitfolgen der Coronakrise sind in ihrer Tiefe noch kaum zu erfassen. Sicher ist, dass die Pandemie tiefe Spuren in allen gesellschaftlichen Bereichen hinterlassen hat – ob in Familien und Freundschaften, in Wirtschaft und Beruf, in Politik und Justiz, oder in der Einstellung zu Medien und im Glauben an Gewissheiten.

Nach zwei Jahren der rasanten Umwälzungen und ad hoc-Entscheidungen wollen wir wohlbedacht zurückblicken, eine Standortbestimmung vornehmen und konstruktiv nach vorne schauen: Wie hat Corona unsere Gesellschaft verändert, wo stehen wir und wohin wollen wir?

In dieser Folge diskutierten wir:
Was für ein Verständnis von Leben haben wir? Welchen Raum geben wir dem Thema Tod? Inwieweit können und wollen wir unser Leben mit nicht-pharmazeutischen Massnahmen und technologischen Mitteln kontrollieren? Und wie kommen wir mit Würde durch Krisen?

Gäste
– Prof. Dr. Ralf Jox, Arzt und Philosoph, Universität Lausanne, Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin
– Tobias Ballweg, Leitender Psychologe, Psychotherapie und Privatstationen
– Domenic Gabathuler, Gemeindeleiter und Seelsorger, Pfarrei St. Stephan Männedorf-Uetikon
– Dr. Kaspar Gerber, Rechtswissenschaftler und Dozent, Kompetenzzentrum MERH der Universität Zürich
– Ruth Baumann Hölze, Dialog Ethik

Leitung und Moderation
– Dr. Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie
– Dr. Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Dialog Ethik

Präsentation
Rethinking_Corona_LebenTodWürde

Flyer
RETHINKING CORONA

Aufnahmen der Veranstaltung