Rainer Maria Rilke 1875 | 1926 | 2026
Im Januar 1914 empfängt der 38-jährige Rilke, in zurückgezogener Arbeitsklausur in Paris lebend, ein bewunderndes Schreiben einer Wiener Pianistin. Im Gefühl, von dieser jungen Musikerin vollkommen verstanden zu werden, öffnet er sich ihr in einer Flut von Briefen, «leichten, schönen, die mir stürzend von Herzen gingen; ich kann mich kaum erinnern, je solche geschrieben zu haben…», und wagt eine intime Rückschau auf seine ganze bisherige Entwicklung. Über fünf Wochen hinweg steigert sich das tägliche Briefgespräch, bis die Liebenden schliesslich zu einer gemeinsamen Reise aufbrechen…
Expressive Klavier-Miniaturen von Frédéric Chopin verweben sich mit Rilkes Gedanken- und Gefühlswelt zu einem dichten literarischen Konzert.
Gäste
– Vera Bauer, Sprecherin / Konzeption
– Benjamin Engeli, Pianist
Leitung
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Flyer
260306_Rainer Maria Rilke
Impressionen
