Bild: pixabay

In seinem letzten Lehrschreiben träumt der Papst im Angesicht von Klima- und Coronakrise «von einer einzigen Menschheit», in der wir «alle Geschwister» sind. Derlei Visionen verbinden sich in Franziskus’
Enzykliken freilich mit handfesten Forderungen an uns Reiche im Westen: Die «ökologische Schuld» müsse abgetragen, das Recht auf Privatbesitz dem Prinzip der «universellen Bestimmung der geschaffenen Güter» nachgeordnet werden. Nicht zuletzt sind wir aufgerufen, «Bedürfnisse, die uns betäuben, einzuschränken».

Während die englische Zeitung «The Guardian» von den erstaunlichsten und ambitioniertesten Thesen eines Papstes in den letzten hundert Jahren spricht, brandmarken Kritiker wie das ifo-Institut in München
die Forderungen als «antimarktwirtschaftliche Ideologie». Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wollten wir ebenso konstruktiv wie kritisch über beide Enzykliken diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit aki, Katholische Hochschulgemeinde.

Flyer_Papst contra Wohlstandsgesellschaft

Leitung:

  • Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
  • Christian Schenker, aki, Katholische Hochschulgemeinde

Gäste:

  • Dr. Anna Maria Riedl, Lehr- und Forschungsbeauftragte, Universität Luzern
  • Dr. Stefan Einsiedel, Geschäftsführer Umweltzentrum, Hochschule für Philosophie München

Literaturhinweis:

Zusammenfassungen der beiden Enzykliken:

Impressionen:

 

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