MARGARETE SUSMAN 1872 ¦ 1966 ¦ 2022

Am Donnerstag, 13. Oktober 2022 fand die Veranstaltung «MARGARETE SUSMAN 1872 ¦ 1966 ¦ 2022» statt.

Die jüdische Religionsphilosophin Margarete Susman flüchtete nach Hitlers Machtergreifung in die Schweiz. Sie hatte bereits ihre ganze Jugend in der Stadt Zürich verbracht. Trotzdem legte ihr die Schweiz grosse Steine in den Weg.  Heimat fand sie bei den Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten und der Zeitschrift Neue Wege. Beziehungen pflegte sie zu Ernst Bloch, Martin Buber oder Paul Celan.

Margarete Susmans Leben und Werk – lange Zeit fast in Vergessenheit geraten – vermögen heutige Debatten zu revolutionärer Hoffnung, Feminismus, Flucht und Exil, säkularer Religiosität oder jüdischer Existenz in der Diaspora zu  inspirieren. Die Veranstaltung am Vorabend des 150. Geburtstags von Margarete Susman erinnerte an die grosse Zürcherin.

Gäste
– Elisa Klapheck, Rabbinerin
– Caspar Battegay, Literaturwissenschaftler
– Omri Ziegele, Saxophonist
Moderiert von Noëmi Gradwohl, Kulturredaktorin Radio SRF.
Mit Grusswort von Corine Mauch, Stadtpräsidentin, per Videobotschaft.

Leitung
– Dr. Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Hui, Co-Redaktionsleiter Neue Wege

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Zeitschrift Neue Wege

Flyer
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