Lernerfolg dank mentalem Enhancement?

Der Einsatz von leistungssteigernden «Pillen» zur Prüfungsvorbereitung nimmt laut einschlägigen Untersuchungen auch unter Studierenden immer mehr zu. Andererseits hat auch der Genuss von Kaffee leistungssteigernde Auswirkungen – nicht umsonst
werden von manchen Hochschulen in Prüfungsphasen sogar Gratis-Kaffees verteilt. Aber niemand käme wohl auf die Idee, den Genuss von Bohnengetränken einzuschränken. Wo aber liegt die Grenze zwischen erlaubter und moralisch verwerflicher Form mentalen Dopings? Sollten wir Skrupel haben, unser Gehirn chemisch auf Trab zu bringen, gesetzt, es hätte keine schädlichen Nebenwirkungen? Ist es umgekehrt moralisch lobenswert oder gar geboten, auf derlei Hilfsmittel zu verzichten?

Leitung
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Christian Schenker, aki, Katholische Hochschulgemeinde

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