Jeanne Hersch 1910 | 2000 | 2025

Jeanne Hersch (1910–2000) war die erste Philosophieprofessorin der Schweiz mit einem Lehrstuhl an der Universität Genf. Der 25. Todestag soll Anlass sein, eine Intellektuelle zu würdigen, die zu Lebzeiten stark in die Öffentlichkeit hineinwirkte – denn lebendiges Denken fand für sie ausserhalb des Elfenbeinturms statt.

In ihrer eigenen Rückbesinnung auf die jüdische Tradition verkörpert sie einen biblischen Humanismus. Dieser steht im Zeichen schöpferischer Freiheit und verbindet politisches Engagement mit Denkmustern existenzieller Prägung. Sie selbst wurde entscheidend durch die Begegnung mit Karl Jaspers geprägt, wobei sie sich zu einer eigenständigen Denkerin entwickelte.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern

Gäste
– Dr. Richard Blättel, Mitarbeiter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF), Universität Luzern
– Dr. Charles Linsmayer, Literaturwissenschaftler
– Eva Koralnik, Literaturagentur Liepman

Leitung und Moderation
– Prof. Dr. Christian M. Rutishauser SJ, Leiter IJCF, Universität Luzern
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Referat und Präsentation Dr. Richard Blättel
– Referat
– Präsentation

Flyer
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