DIE EINHEITLICHE FINANZIERUNG AMBULANTER UND STATIONÄRER LEISTUNGEN (EFAS)

EFAS ist die wohl grösste Reform im Schweizer Gesundheitswesen seit langem. 14 Jahre wurde im Parlament debattiert, bis die Lösung stand. Künftig sollen sich Kantone und Krankenversicherer bei Spitalaufenthalten und bei ambulanten Behandlungen gleichermassen die Kosten teilen – heute finanzieren die Kantone nur Spitalaufenthalte mit. Damit sollen Fehlanreize behoben und mehr ambulante Behandlungen – die oft kostengünstiger sind – ermöglicht werden. Gegen die Vorlage haben die Gewerkschaften das Referendum ergriffen. Warum ist die Reform aus Sicht der Befürwortenden so wichtig? Welche Befürchtungen hegen die Gegnerinnen und Gegner? Und weshalb brauchen Reformen im Schweizer Gesundheitswesen derart viel Zeit?

Gäste
– Viviane Hösli, Zentralsekretärin Gesundheit, Gewerkschaft vpod Schweiz
– Patrick Hässig, Nationalrat GLP Kanton Zürich

Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Jean-Daniel Strub, Institut Neumünster

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Neumünster

Flyer
Vor der Abstimmung_EFAS_Flyer