ÜBER DIE ARBEITSGEMEINSCHAFT
Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Akademien vereint 24 Akademien in Deutschland sowie in Brixen, Wien und Zürich. Ihr Ziel ist es, Brücken zwischen Kirche und Gesellschaft zu schlagen, die demokratische Meinungsbildung zu fördern und interreligiöse Dialoge zu ermöglichen. Als Plattform für intellektuelle und spirituelle Auseinandersetzung bietet die Arbeitsgemeinschaft Raum für Diskussionen über gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Themen.
Arbeitsgemeinschaft Katholischer Akademien
GESCHICHTE UND STRUKTUR
Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Akademien wurde gegründet, um die Arbeit der einzelnen katholischen Akademien zu koordinieren und ihre Wirkung zu verstärken. Jede Akademie arbeitet unabhängig , aber die Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft ermöglicht gemeinsame Projekte, den Austausch von Expertise und die Bündelung von Ressourcen.
Aachen, Erfurt, Freiburg, Hamburg, 21.10.2025
Die Katholischen Akademien positionieren sich klar gegen die extreme Rechte
Wir schaffen Dialogräume zu den brennenden gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen und suchen darin nach Lösungen zusammen mit allen politischen und weltanschaulichen Gruppierungen, außer der extremen Rechten“, so Angela Reinders, Ko-Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Akademien im deutschsprachigen Raum und Direktorin der Akademie des Bistums Aachen. „Damit befinden wir uns mit unserer Positionierung zur politischen Bildung ganz auf der Linie der Grundsatzerklärung der deutschen katholischen Bischöfe ‚Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar‘, ergänzt ihr Kollege im Vorsitz, Stephan Loos, Direktor der Katholischen Akademie Hamburg.
Bei ihrer Herbstkonferenz in Aachen haben die Leiterinnen und Leiter der Katholischen Akademien beraten, wie der „Beutelsbacher Konsens“ in der Arbeit der Akademien künftig umgesetzt werden kann. Herausforderungen sind dabei: Was bedeutet die Ausgewogenheit, zu der politische Bildung verpflichtet ist, angesichts erstarkender politischer Strömungen an den Rändern, die Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung verüben? Wie gehen die Katholischen Akademien um mit den – wenn auch in Deutschland bisher nur vereinzelt wahrnehmbaren – Allianzen zwischen politischen und kirchlichen extrem rechten Positionen, die in der Regel autoritär strukturiert sind? Ihre Antwort: „Wir diskutieren mit ihnen kontrovers, wenn sie im Publikum auftreten, aber wir bieten ihren Vertreterinnen und Vertretern keine Bühne“, so Karsten Kreutzer, Vorstands-Mitglied und Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg.
„In diesen Zusammenhang gehört nicht zuletzt der Einsatz gegen den Antisemitismus“, erläutert Niklas Wagner, Leiter des Katholischen Forums im Land Thüringen, der dem Akademien-Vorstand ebenfalls angehört. Dem trägt die Arbeitsgemeinschaft Rechnung, indem sie dem Bündnis „DACH“ beitritt. Dieses Aktionsnetzwerk unterstützen über 200 Organisationen, Initiativen und Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter jüdische Gemeinden, Bildungsverbände, Politiker:innen aller demokratischen Parteien, Künstler:innen und zivilgesellschaftliche Initiativen.
In ihrem Konferenzprogramm legte die Arbeitsgemeinschaft den Fokus auf ihren Auftrag und ihr Profil. Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender der Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, reflektierte mit dem Kreis der Akademiedirektor:innen den Karlspreis mit seiner 75 Jahre währenden Geschichte als Zeichen der Demokratie für die Zukunft Europas.
Auch die Partnerorganisationen AKSB (Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland), KEB (Katholische Erwachsenenbildung Deutschland) und ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) waren an der Konferenz beteiligt. Zudem standen eine abendliche geistliche Stunde im Aachener Dom und eine Besichtigung des digitalHUB auf dem Programm. Die entwidmete Pfarrkirche in Aachen ist heute Coworking Space und fördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen Startup-Unternehmen in den Bereichen Gemeinwohl, Cybersecurity, GreenTech und Künstliche Intelligenz. Die „Verlagsgruppe Bistumspresse“ nannte den digitalHUB Aachen kürzlich in einem Artikel als Best Practice für eine kreative und sinnstiftende Weiternutzung kirchlicher Gebäude (https://www.aussicht.online/artikel/wie-kirchen-neu-genutzt-werden).
FREIE KATHOLISCHE SCHULEN ZÜRICH
BILDUNG MIT HALTUNG – SEIT ÜBER 100 JAHREN
Die Freien Katholischen Schulen Zürich können auf eine über hundertjährige Tradition mit christlich-humanistischen Werten und einem umfassenden Bildungsangebot von der 4. Primarklasse bis zur Maturität zurückblicken.
Sie richten sich an Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, und legen besonderen Wert auf individuelle Förderung, kleine Klassen und eine persönliche Lernatmosphäre
Die FKSZ fördern eigenständiges Denken, Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft. Die Schulen sind für ihre moderne pädagogische Ansätze und eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Eltern und Schülern über Generationen hinweg geschätzt.
Das einkommensabhängige Schulgeld ermöglicht zudem auch Eltern mit bescheidenem Einkommen den Zugang zur Schule.
Kooperation mit Paulus Akademie
FKSZ GENERATION
Die FKSZ Generation ist eine Ehemaligen-Plattform der Freien Katholischen Schulen Zürich (FKSZ), die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums gegründet wurde. Sie richtet sich an ehemalige Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen, um den Kontakt untereinander zu pflegen und Klassenzusammenkünfte zu ermöglichen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und bietet Zugang zu einer Adressdatei, damit ehemalige Weggefährten wieder zueinanderfinden können.
Die Mitglieder der «FKSZ Generation» erhalten auf alle Angebote der Paulus Akademie eine Ermässigung von 30 Prozent.
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KOOPERATIONSVERANSTALTUNGEN
VORSCHAU
Elternbildunganlass, Dienstag, 3. Juni 2025, 18.30 bis 20.30 Uhr
FKSZ Sumatra
MEDIENKONSUM VON HERANWACHSENDEN MENSCHEN
Welche Wirkung hat der Medienkonsum auf heranwachsende Menschen und wie können Eltern damit umgehen? Gast: Beat Richert, Medienpädagoge
Workshop, Dienstag, 1. April 2025, 19.00 bis 20.30 Uhr
Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich
Start
Willkommen bei Paarbildung! Wir sind die neue Beziehungsschmiede für Paare.
Möchtet Ihr Eure Beziehung vertiefen und mit frischen Impulsen bereichern? Wollt Ihr Euch selbst und Euren Partner mit anderen Augen und frischen Herzens kennenlernen? Seid Ihr bereit, gemeinsam zu wachsen? Dann sind wir für Euch da.
Ob wirkungsvolle Workshops, inspirierende Seminare oder kreative Co-Creation Circles. Nutze unsere vielfältigen Angebote, um knackige Impulse und effektive Werkzeuge für euren gemeinsamen Weg zu gewinnen.
Alle Veranstaltungen werden von erfahrenen Fachpersonen geleitet. Profitiert vom fundierten Wissen der langjährigen Praxiserfahrung unserer Paarberaterinnen, Psychologen und Coaches.
Für Paare, die Lust auf mehr haben – mehr Nähe, mehr Wachstum und mehr Lebendigkeit zu zweit.
Wir freuen uns, Euch kennenzulernen!
Aktuell
Samstag, 26.09.206, 11.00 Uhr bis Sonntag, 27.09.2026, 16.00 Uhr
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