Eine Meldestelle wirksam einrichten

Grosse Abhängigkeitsverhältnisse und Machtgefälle bestanden in vielen Organisationen – sei es in Kinder- und Jugend-, Behinderten- sowie Sportorganisationen oder in der Kirche.
Dabei stellte sich die Frage, ob eine Meldestelle einzurichten sei. Eine Meldestelle band Ressourcen. Darum sollte sie möglichst wirkungsvoll sein und für Organisationen einen echten Mehrwert bieten.

Seminarinhalt
In diesem Seminar ging es um folgende Fragen:
— Welchen Part hatte eine Meldestelle bei einer wirksamen Prävention?
— Was nützte eine Meldestelle?
— Was waren mögliche Aufgaben und Zuständigkeiten einer Meldestelle?
— Wie wurde eine Meldestelle in die Organisation eingebettet?
— Wie wurde die Schnittstelle zur Leitung definiert?
— Was geschah, wenn eine Meldung einging?
— Was war der Unterschied zwischen Meldungen und Krisen?
— Wie positionierte sich eine Meldestelle im Spannungsfeld von Organisationsauftrag, Vertraulichkeit und Anonymität?
— Wie wurden Prävention und eine Meldestelle in die Organisationskultur implementiert?
— War eine externe oder interne Meldestelle oder beides einzurichten?

Neben Fachinput wurde auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben.

Zielgruppe
Dieses Seminar richtete sich an Leitungspersonen, die vor der Herausforderung standen, eine Meldestelle einzurichten oder eine bereits eingerichtete Meldestelle wirkungsvoll zu gestalten.

Leitung
Andrea Gehrig, lic.rer.soc., hatte Kommunikationswissenschaften, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft studiert, sich in Sexualpädagogik und Konfliktklärung weitergebildet und war nach vielen Jahren in leitender Position in der Privatwirtschaft vor allem in der Beratung und Personalentwicklung tätig.

Ein Seminar in Kooperation mit ARTISET.

Flyer
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