Digitales Leben über den Tod hinaus

Die Digitalisierung macht auch vor dem Tod nicht Halt: Neue technologische Möglichkeiten stellen uns zunehmend vor die Frage nach dem richtigen Umgang mit unserem digitalen Ich nach dem Tod. Längst haben unterschiedliche Dienstleister hier eine Marktlücke entdeckt: Online-Plattformen assistieren bei der Klärung der digitalen Hinterlassenschaft und bieten Wege an, Verstorbenen im Netz zu gedenken oder gar über den Tod hinaus Formen der Kommunikation aufrechtzuerhalten.
Eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie der Stiftung für Technologiefolgenabschätzung TA-SWISS setzt sich mit Chancen und Risiken dieser Technologien auseinander. Wir nahmen dies zum Anlass, über die technischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Fragen nachzudenken, die der Tod im digitalen Zeitalter mit sich bringt
Gäste
– Karina Frick, Prof. für angewandte Linguistik, UFSP „Digital Religions“, Universität Zürich
– Mike Fuhrmann, CEO und Gründer „Eternal Echo“
– Jean-Daniel Strub, ethix – Lab für Innovationsethik, Leiter der TA-SWISS-Studie „Tod im digitalen Zeitalter“
Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
Flyer
Digitales Leben nach dem Tod_Flyer
Präsentation
Präsentation_Digitales Leben über den Tod hinaus