GLEICHBEHANDLUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG?
Am Donnerstag, 22. September 2022 fand die jährliche Strafrechtstagung mit dem Thema «GLEICHBEHANDLUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG? Ausländerinnen und Ausländer zwischen Rückfallprävention und Wiedereingliederung» statt.
Über 70% der in der Schweiz inhaftierten Personen verfügen nicht über die Schweizersche Staatsbürgerschaft. Werden diese Ausländerinnen und Ausländer im Freiheitsentzug gleich wie Schweizerinnen und Schweizer behandelt? Ist eine Ungleichbehandlung überhaupt gerechtfertigt und wenn ja, in welchen Bereichen? Wie können ausländische Staatsangehörige, die nach Verbüssung ihrer Sanktion strafrechtlich des Landes verwiesen werden, deliktspräventiv wiedereingegliedert werden, wie dies das Schweizerische Strafgesetzbuch in Art. 75 vorsieht? Wie sollte sich der schweizerische Straf- und Massnahmenvollzug weiterentwickeln, um Ausländerinnen und Ausländern im Falle einer Ausschaffung gleiche Wiedereingliederungschancen zu ermöglichen und gleichzeitig die Rückfallgefahr zu mindern?
Diesen aktuellen Fragen ging die diesjährige Fachtagung der Fachgruppe «Reform im Strafwesen» nach und entwickelte zukunftsorientierte Lösungsansätze.
Leitung und Moderation
- Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
- Bettina Mez, Jugendanwältin Zürich-Stadt
- Martino Mona, Professor, Universität Bern
Das Detailprogramm ist dem PDF-Flyer zu entnehmen.
Die Informationen zur Fachgruppe «Reform Strafwesen» finden Sie im PDF-Fyler.
Referate als PDF
- Referat von Benjamin F. Brägger
- Referat von Pascal Muriset und Sabrina Gullo-Ljubic
- Referat von Évi Forgò Baer
- Referat von Marina Richter
Impressionen