Verrät die Schweizer (Export-)Wirtschaft Schweizer Werte?

 

Flyer der Veranstaltung vom 6. März 2019 (PDF)

 

«Swissness» ist heute ein beliebter Marketingbegriff geworden, mit dem Schweizer Werte wie Sorgfalt, Qualität und Innovation auf Produkte übertragen werden. Doch inwieweit steht die Schweizer (Export-)Wirtschaft auch zu den gesellschaftspolitischen Werten der Schweiz wie Neutralität, Friedensbewahrung, Freiheit und Selbstbestimmung?

Interessant am gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs ist der Umstand, dass die (Export-)Wirtschaft sowohl von links-grüner wie von konservativer Warte aus kritisiert wird. Die geplante, dann wieder zurückgezogene Lockerung der Bestimmungen zum Export von Kriegsgütermaterialien wurde insbesondere von Links-Grün als Verstoss gegen die Schweizer Werte der Neutralität und der Friedensbewahrung aufgefasst. Andererseits wird das EU-freundliche Engagement der Wirtschaftsverbände und etlicher Schweizer Unternehmen von konservativer Seite sehr kritisch beäugt. Man wirft der (Export-)Wirtschaft vor, wegen kurzfristigen ökonomischen Vorteilen das schweizerische direktdemokratische politische System samt liberaler Wirtschaftsauffassung opfern zu wollen.

 

Referat Dr. Rolf Dörig (PDF)

Referat Jacqueline Fehr (PDF)

 

Referierende
Jacqueline Fehr, Regierungsrätin Kanton Zürich
Dr. Rolf Dörig, VR-Präsident Swisslife und Adecco

Leitung und Moderation
Prof. Dr. Stephan Wirz, Paulus Akademie