Ein Widerspruch?

 

Veranstaltung vom 27. November 2018 (PDF)

 

Können und sollen Menschenrechte überhaupt universal sein? Die Frage wird seit der Deklaration der Menschenrechte vor 70 Jahren diskutiert. Kritische Stimmen geben zu bedenken, dass sie auf dem westlichen Individualismus gründeten und kulturspezifische Eigenheiten von Menschen ausserhalb des westlichen Kulturraums ignorierten. Auch das Verhältnis der Religionsgemeinschaften zu den Menschenrechten war schon immer ambivalent. Die Veranstaltung stellt die Frage, wie sich in kulturell und religiös pluralen Gesellschaften wie der schweizerischen die Universalität der Menschenrechte begründen lässt. Und welche Rolle die Religionen in der Menschenrechtsdebatte spielen könnten.

 

Referat von Prof. Dr. Peter Kirchschläger: «Christliche Legitimierung der Menschenrechte und die Universalität der Menschenrechte» (PDF)

Publikationen von Prof. Dr. Kirchschläger zur Menschenrechtsthematik:
Menschenrechte und Religionen (PDF)
Die Verantwortung von nichtstaatlichen Akteuren gegenüber den Menschenrechtenchenrechte» (PDF)

Response aus islamischer Sicht von Dr. Rifa’at Lenzin:
Menschenrechte aus islamischer Sicht  (PDF)

Response aus jüdischer Sicht von Dr. Annette M. Bockler:
Das Judentum und die Universalität der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (PDF)

 

Referierende:
Prof. Dr. Peter Kirchschläger, Professor für Theologische Ethik an der Universität Luzern
Dr. Annette M. Böckler, ZIID, Fachleiterin Judentum
Dr. hc. Rifa‘at Lenzin, ZIID, Fachleiterin Islam

Leitung und Moderation:
Prof. Dr. Samuel M. Behloul, ZIID, Fachleiter Christentum
Hans-Peter von Däniken, Direktor Paulus Akademie