Mit der Autorin Christina Karrer im Gespräch

 

Flyer der Veranstaltung vom 14. Januar 2019 (PDF)

 

«Geht es um meine Kindheit, sehe ich nicht viel», hält Cristina Karrer fest. Während die Mutter aus dem katholischen Milieu stammend zum IT-Girl der sechziger Jahre avanciert, wächst die Tochter bei Verwandten und im Kinderheim auf. Später wird aus dem Enfant terrible eine Starjournalistin – und Mutterhasserin. Bis die Mutter an Demenz erkrankt. In ihrer Autobiographie zeichnet Karrer gefühlvoll und schnörkellos ihre Beziehung zur Mutter nach. In dem Mass, in dem die Mutter krankheitsbedingt ihre Geschichte vergisst, gewinnt Cristina ihre eigene Vergangenheit, ihre Mutter, für sich zurück. Ein Stoff, aus dem sich ein intensives Gespräch über familiäre Bindung und Krankheit, Entfremdung und Sehnsucht entwickeln lässt.

 

Gast
Cristina Karrer, Autorin, Journalistin und Afrika- Korrespondentin (SRF)

Leitung und Moderation
Susanne Brauer, PhD, Paulus Akademie