Ein Gespräch von Gwendolyne Melchinger (Schauspielhaus) mit Béatrice Acklin Zimmermann (Paulus Akademie)

„Was sind wir Menschen!“, ruft Lessings Nathan, ein reicher jüdischer Kaufmann, der von einer längeren, Geschäftsreise ins Jerusalem des 12. Jahrhunderts zurückkommt und erfährt, dass seine Tochter Recha während seiner Abwesenheit beim Brand seines Hauses beinahe ums Leben gekommen wäre, wenn sie nicht noch in letzter Minute von einem christlichen Tempelherrn vor den Flammen gerettet worden wäre. „Was sind wir Menschen!“, mag der eine oder die andere in dieser Zeit ausrufen, wo ein kleines Virus die Welt geschlossen in Angst und Schrecken versetzt. Kann mit dieser Ausnahmesituation besser umgehen, wer religiös ist? Welche Antworten geben die Religionen auf die Erfahrungen von Tod, Ohnmacht und Angst? Das Gespräch, das im Zusammenhang mit der Vorstellung „Nathan der Weise“ im Schauspielhaus Zürich geführt wurde, gewinnt angesichts der Krise eine neue Aktualität.

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Bildnachweis
Béatrice Acklin Zimmermann (l), Nik Spoerri
Gwendolyne Melchinger (r),  Schauspiel Stuttgart

 

 

 

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