Flyer der Veranstaltung vom 9.1.2019 (PDF)

Ein Einkauf bei Coop oder Migros genügt, und man wird sich bewusst, dass Ernährung weit mehr ist als eine biologische Notwendigkeit. Slow Food, Fair Trade, vegetarisch, vegan – wofür wir uns als Konsumentinnen und Konsumenten auch immer entscheiden, wir kaufen nicht bloss ein, um unseren Hunger zu stillen. Längst ist Ernährung identitätsstiftend geworden. Darum gilt der bekannte Ausspruch des Philosophen Ludwig Feuerbach auf seine Weise immer noch: «Der Mensch ist, was er isst.»

Welche Regeln und Bedürfnisse bestimmen unser Essverhalten? Was macht der Glaube, sich gesund ernähren zu müssen, mit uns? Wie weit prägen religiöse Vorstellungen unsere Esskultur noch? Oder sind daraus pseudoreligiöse Überzeugungen geworden? Hat unser Konsum auf das weltweite Hungerproblem einen Einfluss? Die Witiker Gespräche 2019 beleuchten unsere Esskultur aus vier Perspektiven: vom Landwirt, der am Anfang unserer Nahrungskette steht, bis zum Foodscout, der kulinarische Leckerbissen in den entferntesten Winkeln der Erde aufzuspüren versucht.

 

9.1.2019: Die Zukunft der Landwirtschaft

Präsentation Christian Rathgeb (PDF)

Präsentation Jakob Weiss (PDF)

Referat Jakob Weiss (PDF)